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James Cameron: Avatar 2 ist nichts für Leute mit schwachen Blasen
Man mag es kaum glauben, aber Ende 2022 ist es so weit: Die langerwartete Fortsetzung des 2009er Megahits Avatar: Aufbruch nach Pandora wird endlich in die Kinos kommen. Grund für die Wartezeit ist, dass James Cameron keine Kompromisse eingehen will - in keiner Hinsicht.
James Cameron ist zweifellos ein Regisseur, der sich nicht um klassische Hollywood-Konventionen schert. Das betrifft aber natürlich nicht die Blockbuster-Kompatibilität seiner Filme. Denn es gibt kaum einen anderen Filmemacher, der so spektakuläre Kino-Events macht. Titanic, True Lies, Terminator 2 und Aliens sind beeindruckende Beweise dafür.
Und so überrascht es nicht, dass er in einem aktuellen Interview mit Empire keine Kompromisse kennen will. Schon gar nicht bei der Länge des Films: Denn Avatar 2 wird nach derzeitigem Stand satte drei Stunden dauern (Avatar 1 dauerte zwei Stunden und 42 Minuten). Cameron will das auch nicht diskutieren: "Ich möchte nicht, dass jemand über die Länge jammert, wenn er oder sie acht Stunden lang Fernsehen 'binge-watchen' kann."
Das schickt er auch den Filmkritikern voraus: "Ich kann diesen Teil der Rezension schon fast schreiben. 'Der quälend lange dreistündige Film...' Gib mir eine verdammte Pause. Ich habe meinen Kindern dabei zugesehen, wie sie fünf einstündige Episoden am Stück gesehen haben. Hier ist der große gesellschaftliche Paradigmenwechsel, der stattfinden muss: Es ist okay, aufzustehen und zu pinkeln."
Der Regisseur wurde auch auf den ersten Film angesprochen, darunter auf Memes, wonach die Hauptcharaktere so austauschbar seien, dass keiner mehr deren Namen weiß. Cameron: "Die Trolle werden behaupten, dass es niemanden interessiert und sie sich weder an die Namen der Figuren noch an irgendetwas erinnern können, was in dem Film passiert ist. Dann sehen sie den Film noch einmal und sagen: 'Oh, okay, Entschuldigung, ich halte jetzt einfach die Klappe.' Darüber mache ich mir also keine Sorgen."
(Nur um euch das Googeln zu ersparen: Sam Worthington spielt Jake Sully, Zoe Saldanas Charakter heißt Neytiri.)
Siehe auch:
Avatar: The Way of Water benötigte 13 Jahre
Es geht hier vielmehr um die lange Zeit zwischen zwei Veröffentlichungen: Zwischen Titanic und Avatar lagen zwölf Jahre, bis zur Rückkehr nach Pandora vergingen sogar 13 Jahre. Der 67-jährige Kanadier ist ein Perfektionist und wenn die Technik für einen Film wie Avatar: The Way of Water noch nicht bereit ist, dann ist das eben so - Cameron kann warten bzw. in Ruhe an einer Lösung arbeiten.Und so überrascht es nicht, dass er in einem aktuellen Interview mit Empire keine Kompromisse kennen will. Schon gar nicht bei der Länge des Films: Denn Avatar 2 wird nach derzeitigem Stand satte drei Stunden dauern (Avatar 1 dauerte zwei Stunden und 42 Minuten). Cameron will das auch nicht diskutieren: "Ich möchte nicht, dass jemand über die Länge jammert, wenn er oder sie acht Stunden lang Fernsehen 'binge-watchen' kann."
Das schickt er auch den Filmkritikern voraus: "Ich kann diesen Teil der Rezension schon fast schreiben. 'Der quälend lange dreistündige Film...' Gib mir eine verdammte Pause. Ich habe meinen Kindern dabei zugesehen, wie sie fünf einstündige Episoden am Stück gesehen haben. Hier ist der große gesellschaftliche Paradigmenwechsel, der stattfinden muss: Es ist okay, aufzustehen und zu pinkeln."
Der Regisseur wurde auch auf den ersten Film angesprochen, darunter auf Memes, wonach die Hauptcharaktere so austauschbar seien, dass keiner mehr deren Namen weiß. Cameron: "Die Trolle werden behaupten, dass es niemanden interessiert und sie sich weder an die Namen der Figuren noch an irgendetwas erinnern können, was in dem Film passiert ist. Dann sehen sie den Film noch einmal und sagen: 'Oh, okay, Entschuldigung, ich halte jetzt einfach die Klappe.' Darüber mache ich mir also keine Sorgen."
(Nur um euch das Googeln zu ersparen: Sam Worthington spielt Jake Sully, Zoe Saldanas Charakter heißt Neytiri.)
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