Disney hat ein Inhalte-Feuerwerk gezündet - doch wo war Avatar?
Ende vergangener Woche hat der Unterhaltungsgigant Disney eine Lawine an Ankündigungen und neuen Informationen losgetreten, die Hauptrolle spielten hier vor allem Star Wars und Marvel. Interessant war aber auch durchaus, was nicht erwähnt wurde, nämlich Avatar.
Disney hat vor kurzem etliche Serien und auch Filme vorgestellt, selbst abgebrühte Branchenkenner waren angesichts der Vielzahl an Neuankündigungen beim Investor Day des Konzerns mehr als beeindruckt. Dabei hat der Medien- und Unterhaltungskonzern vor allem seine beiden popkulturell wichtigsten Marken bedient, Star Wars und Marvel. Eines gab es aber auch aus dem Bereich 21st Century Fox, Disney hat das bekannte Film- und TV-Studio bekanntlich Anfang 2019 für 71,3 Milliarden Dollar übernommen.
Das ist auch der Grund, warum etwa Die Simpsons auf Disney+ laufen, dem Deal haben Comic-Fans aber auch die "Rückkehr" von X-Men, der Fantastischen Vier und Deadpool zu Marvel zu verdanken. Und Disney entwickelt die übernommenen Marken auch weiter, mit großem Interesse wurde etwa die Alien-Serie aufgenommen.
Sollten die vier noch geplanten Teile ähnlich erfolgreich sein wie das Debüt, dann könnte das Avatar-Franchise in den nächsten Jahren zehn Milliarden Dollar einspielen. Da ist es natürlich bemerkenswert, dass Disney die Reihe nicht einmal am Rande erwähnt hat.
The Verge hat sich die Frage nach dem Warum gestellt und hat mehrere Antworten parat: So liegt der erste Teil bereits elf Jahre zurück, und auch wenn es damals ein Kino-Phänomen war, so konnte Avatar nie den popkulturellen Stellenwert von Star Wars oder Marvel erreichen.
The Verge meint, dass Disney einen sehr kalkulierten Ansatz betreffend seiner Marken verfolgt: Man setzt auf ein oder mehrere Pferde und bleibt dabei. Insofern ist das Schweigen zu James Camerons Reihe kein gutes Zeichen für Avatar.
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Das ist auch der Grund, warum etwa Die Simpsons auf Disney+ laufen, dem Deal haben Comic-Fans aber auch die "Rückkehr" von X-Men, der Fantastischen Vier und Deadpool zu Marvel zu verdanken. Und Disney entwickelt die übernommenen Marken auch weiter, mit großem Interesse wurde etwa die Alien-Serie aufgenommen.
Nicht ein Wort zu Avatar
An sich ist mit dem 21st Century Fox-Deal auch Avatar in den Stall von Disney gekommen, doch interessanterweise wurde das James-Cameron-Franchise mit keinem Wort erwähnt. Das ist ungewöhnlich, denn Avatar ist bis heute der zweiterfolgreichste Film aller Zeiten. Morgen in exakt zwei Jahren soll Avatar 2 anlaufen, parallel wurde auch ein dritter Teil bereits abgedreht. Darüber hinaus soll es auch noch Avatar 4 und 5 geben (diese haben aber noch kein grünes Licht bekommen).Sollten die vier noch geplanten Teile ähnlich erfolgreich sein wie das Debüt, dann könnte das Avatar-Franchise in den nächsten Jahren zehn Milliarden Dollar einspielen. Da ist es natürlich bemerkenswert, dass Disney die Reihe nicht einmal am Rande erwähnt hat.
The Verge hat sich die Frage nach dem Warum gestellt und hat mehrere Antworten parat: So liegt der erste Teil bereits elf Jahre zurück, und auch wenn es damals ein Kino-Phänomen war, so konnte Avatar nie den popkulturellen Stellenwert von Star Wars oder Marvel erreichen.
Wird es noch Kinos für Avatar geben?
Hinzu kommt, dass Avatar seinerzeit das Wort 3D-Event-Kino neu definiert hat. Es ist durchaus fraglich, ob das in der Post-Pandemie-Kino-Ära noch einmal bzw. mehrere Male gelingen kann. Dazu kommt, dass Kino bei den Disney-Neuankündigungen insgesamt eine Nebenrolle gespielt hat, denn die meisten spektakulären Enthüllungen in der einen oder anderen Form betrafen das Streaming.The Verge meint, dass Disney einen sehr kalkulierten Ansatz betreffend seiner Marken verfolgt: Man setzt auf ein oder mehrere Pferde und bleibt dabei. Insofern ist das Schweigen zu James Camerons Reihe kein gutes Zeichen für Avatar.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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