Apple-Manager: Samsung war mit seinen Kopien einfach nur nervig
Die Auseinandersetzung zwischen Apple und Samsung hat bei den Beteiligten tiefe Spuren hinterlassen und Freundschaften werden sich da wohl kaum noch entwickeln. Das zeigen auch aktuelle Interviews mit Personen, die an den ersten iPhones mitwirkten.
"Sie waren nervig", erklärte Apples Marketing-Chef Greg Joswiak, als er in einer neuen Dokumentation anlässlich des 15. iPhone-Geburtstages zu dem Verhältnis zu Samsung befragt wurde. Die Doku entstand beim Wall Street Journal und blickt zurück auf die Geschichte des Smartphones, das in seiner ersten Version am 29. Juni 2007 vorgestellt wurde.
Der damalige Apple-Chef Steve Jobs präsentierte dabei ein System, das mit den bis dahin verbreiteten Designs und Bedienkonzepten komplett brach. Und dass dies offenbar der richtige Weg war, zeigte sich schnell, als schon kurze Zeit später auch Geräte anderer Hersteller auf den Markt kamen, die auf ähnliche Weise umgesetzt wurden.
Um diesen Vorwurf gab es zwischen den Unternehmen auch lange Auseinandersetzungen vor Gericht. Dabei wurde Apple im Kern Recht gegeben. Lediglich die aus der Frage resultierenden Schadensersatzansprüche wurden von den jeweiligen Instanzen anders bewertet. Im maximalen Fall ging es um eine Milliarde Dollar. Dies ist inzwischen nur ein Bruchteil dessen, was Apple pro Quartal mit dem iPhone verdient, was letztlich zeigt, wie schnell sich der Markt um die neue Geräte-Generation zu einem enormen Faktor in der globalen Tech-Branche entwickelt hat.
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Der damalige Apple-Chef Steve Jobs präsentierte dabei ein System, das mit den bis dahin verbreiteten Designs und Bedienkonzepten komplett brach. Und dass dies offenbar der richtige Weg war, zeigte sich schnell, als schon kurze Zeit später auch Geräte anderer Hersteller auf den Markt kamen, die auf ähnliche Weise umgesetzt wurden.
Einfach abgekupfert
"Sie waren lästig, weil sie, wie Sie wissen, unsere Technologie geklaut haben. Sie nahmen die Innovationen, die wir entwickelt hatten, und schufen eine schlechte Kopie davon, die sie einfach mit einem größeren Bildschirm versahen. Also, ja, wir waren nicht sehr erfreut", führte Joswiak mit Bezug auf Samsung aus, die die ersten nennenswerten iPhone-Konkurrenten an den Start brachten.Um diesen Vorwurf gab es zwischen den Unternehmen auch lange Auseinandersetzungen vor Gericht. Dabei wurde Apple im Kern Recht gegeben. Lediglich die aus der Frage resultierenden Schadensersatzansprüche wurden von den jeweiligen Instanzen anders bewertet. Im maximalen Fall ging es um eine Milliarde Dollar. Dies ist inzwischen nur ein Bruchteil dessen, was Apple pro Quartal mit dem iPhone verdient, was letztlich zeigt, wie schnell sich der Markt um die neue Geräte-Generation zu einem enormen Faktor in der globalen Tech-Branche entwickelt hat.
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Infografik 15 Jahre iPhone: Australien ist iPhone-Land
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Christian Kahle
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