"Folgen des Krieges":
IBM entlässt alle seine russischen Mitarbeiter
Der russische Angriff auf die Ukraine hat zu zahlreichen Sanktionen geführt, faktisch alle westlichen Firmen haben sich daraufhin aus Russland zurückgezogen. Dazu zählt auch IBM. "Big Blue" hat seine Angestellten aber weiterbezahlt, doch nun sieht man sich gezwungen, das einzustellen.
Kurz nach dem Überfall des Putin-Regimes auf die Ukraine hat der Westen weitreichende Sanktionen auf den Weg gebracht. Deren Auswirkung war aber nicht unmittelbar. Gerade auf den verhältnismäßig kleinen Technik-Sektor des Landes machten sich Import- und Export-Stopps sowie weitere Maßnahmen nur relativ langsam bemerkbar - mittlerweile ist aber klar, dass sie mit voller Wucht eingeschlagen sind.
Nun kommt es auch zu personellen Folgen, zumindest im Fall von IBM. Denn das IT-Urgestein hat bereits Anfang März, also kurz nach dem Beginn des Krieges, seine russischen Angestellten beurlaubt, sie bekamen aber weiterhin ihr Gehalt bezahlt. Doch das wird immer schwieriger, denn mittlerweile sind Sanktionen auf dem Bankensektor in Kraft, die eine Bezahlung von Mitarbeitern vor Ort schwer bis unmöglich machen.
Krishna weiter: "Dieser Prozess wird heute beginnen und zur Trennung von unserer lokalen Belegschaft führen. Unsere Kollegen in Russland haben ohne eigenes Verschulden monatelang Stress und Unsicherheit ertragen. Wir sind uns bewusst, dass diese Nachricht schwierig ist, und ich möchte ihnen versichern, dass IBM ihnen weiterhin zur Seite stehen und alle angemessenen Schritte unternehmen wird, um sie zu unterstützen und den Übergang so geordnet wie möglich zu gestalten."
Allzu gravierend sind die Folgen für das Unternehmen nicht, denn das Russland-Geschäft machte gerade einmal etwa 0,5 Prozent des gesamten Umsatzes von IBM aus. Allerdings hatte der Konzern in Russland diverse angesehene Kunden, darunter Banken und Energieunternehmen sowie die russische Bahn.
Siehe auch:
Nun kommt es auch zu personellen Folgen, zumindest im Fall von IBM. Denn das IT-Urgestein hat bereits Anfang März, also kurz nach dem Beginn des Krieges, seine russischen Angestellten beurlaubt, sie bekamen aber weiterhin ihr Gehalt bezahlt. Doch das wird immer schwieriger, denn mittlerweile sind Sanktionen auf dem Bankensektor in Kraft, die eine Bezahlung von Mitarbeitern vor Ort schwer bis unmöglich machen.
Entlassung aller russischen Mitarbeiter
Nun hat IBM-CEO Arvind Krishna bekannt gegeben, dass man keine andere Wahl als Entlassungen hat: "Da die Folgen des Krieges immer gravierender werden und die Ungewissheit über seine langfristigen Auswirkungen zunimmt, haben wir nun die Entscheidung getroffen, das Geschäft von IBM in Russland geordnet abzubauen."Krishna weiter: "Dieser Prozess wird heute beginnen und zur Trennung von unserer lokalen Belegschaft führen. Unsere Kollegen in Russland haben ohne eigenes Verschulden monatelang Stress und Unsicherheit ertragen. Wir sind uns bewusst, dass diese Nachricht schwierig ist, und ich möchte ihnen versichern, dass IBM ihnen weiterhin zur Seite stehen und alle angemessenen Schritte unternehmen wird, um sie zu unterstützen und den Übergang so geordnet wie möglich zu gestalten."
Allzu gravierend sind die Folgen für das Unternehmen nicht, denn das Russland-Geschäft machte gerade einmal etwa 0,5 Prozent des gesamten Umsatzes von IBM aus. Allerdings hatte der Konzern in Russland diverse angesehene Kunden, darunter Banken und Energieunternehmen sowie die russische Bahn.
Siehe auch:
- Warum Russland mit Cyberattacken auf die Ukraine krachend scheitert
- "Alles fehlt": Sanktionen stürzen Russland in technologische Krise
- Sanktionen, knallhart: Euro Truck Simulator 2 streicht Russland-DLC
- Pew Pew Pew: Russland will Krieg mit neuen Laserwaffen gewinnen
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