Luca-App stemmt sich mit neuen Features gegen Bedeutungslosigkeit
In der Selbstdarstellung ist man eine "Erfolgsgeschichte der Pandemie", die Realität lässt die Luca-App aktuell aber Richtung Bedeutungslosigkeit driften. Da kein Bundesland die App mehr einsetzt, bemühen sich die Betreiber jetzt um eine neue Daseinsberechtigung.
Zunächst machen die Betreiber klar, dass nach dem Ausscheiden der Bundesländer und Gesundheitsämter die bisherige Hauptfunktion der Kontaktdatenerfassung "auf Stand-by" geschaltet wird. Damit ist auch die entsprechende Check-in-Funktion für die Übermittlung der Kontaktdaten nicht mehr nutzbar. Trotzdem ist man sich sicher, genügend Anwender von dem weiteren Nutzen der Anmeldung an Standorten mit der App überzeugen zu können. Man verschreibe sich jetzt ganz der "Förderung von Gastronomie und Kultur".
Zu guter Letzt behält man auch einige Corona-Funktionen bei. So können auch weiterhin Impf-Dokumente sowie Testergebnisse hinterlegt werden. Mit Luca ID will man außerdem demnächst noch eine Funktion nachreichen, die es erlaubt, eine verifizierte digitale Identität zu erstellen.
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Nach dem Ende der Kontaktverfolgung muss ein neuer Nutzen her
Die Schlagzeilen, die wir seit Start der Kontaktverfolgungsapp Luca verfassen konnten, zeichnen ein Bild von lückenhafter Programmierung, rechtswidriger Datennutzung, fragwürdiger Millionen-Deals und zweifelhaftem Nutzen - einen Überblick erhaltet ihr in unserem WinFuture-Corona-Special. Zuletzt hatten die Betreiber versucht, mit Preisnachlässen einige Kunden bei der Stange zu halten, Ende März lassen aber fast alle Bundesländer und Gesundheitsämter die Lizenzen auslaufen. Die Entwickler-Firma Culture4Life hat jetzt verkündet, wie man das weitere Überleben sichern will.
Zunächst machen die Betreiber klar, dass nach dem Ausscheiden der Bundesländer und Gesundheitsämter die bisherige Hauptfunktion der Kontaktdatenerfassung "auf Stand-by" geschaltet wird. Damit ist auch die entsprechende Check-in-Funktion für die Übermittlung der Kontaktdaten nicht mehr nutzbar. Trotzdem ist man sich sicher, genügend Anwender von dem weiteren Nutzen der Anmeldung an Standorten mit der App überzeugen zu können. Man verschreibe sich jetzt ganz der "Förderung von Gastronomie und Kultur".
Informationen und bezahlen
Die Förderung will man unter anderem damit leisten, dass mit der Luca-App Zusatzinformationen von Standorten abgerufen werden können. Hier nennt man die "Webseite, Speise- oder Getränkekarte, Lageplan, Programm, Line-up eines Festivals" als mögliche Beispiele. Darüber hinaus rufen die Entwickler aber ein noch deutlich ehrgeizigeres Ziel aus. Mit "Luca Pay" soll demnächst auch noch eine Standort-bezogene Bezahlfunktion in die Anwendung integriert werden.Zu guter Letzt behält man auch einige Corona-Funktionen bei. So können auch weiterhin Impf-Dokumente sowie Testergebnisse hinterlegt werden. Mit Luca ID will man außerdem demnächst noch eine Funktion nachreichen, die es erlaubt, eine verifizierte digitale Identität zu erstellen.
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