Ukraine-Krieg: Russische Raumfahrtbehörde beendet Kooperation mit EU
Die russische Raumfahrtbehörde Roscosmos will nicht mehr mit der ESA und anderen EU-Partnern zusammenarbeiten. Die Europäer hätten die Kooperation zerstört. Die geplanten Starts von Raketen mit europäischen Satelliten werden gestrichen, so der Kreml-treue Chef von Roscosmos.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roscosmos in einem Interview mit dem chinesischen Staatsfernsehen erklärt, dass man nicht mehr mit europäischen Partnern kooperiere. Die Schuld für das Ende der Zusammenarbeit sieht Roscosmos-Chef Rogozin bei den Europäern, weil diese die Kooperation durch die Sanktionen gegen Russland unmöglich gemacht haben sollen.
Eine weitere Zusammenarbeit sei derzeit nicht möglich, weil die European Space Agency (ESA) und die gesamte Europäische Union eine "rasende" Position gegenüber der Durchführung der "militärischen Spezialoperation" in der Ukraine eingenommen und Sanktionen gegen Roscosmos verhängt haben. Gemeint ist natürlich der Angriffskrieg der russischen Regierung gegen die Ukraine, der in Russland nicht als "Krieg" bezeichnet werden darf.
Die Rückkehr zu einer Kooperation mit Europa sei erst dann wieder möglich, wenn die Europäer sich darüber klar würden, was "sie mit ihren eigenen Händen zerstört haben", so Rogozin weiter. Die ESA hatte in der letzten Woche die Kooperation mit Russland rund um das ExoMars-Projekt ausgesetzt, in dessen Rahmen man gemeinsam einen Rover auf den Mars schicken wollte.
Am Montag hatte der Satellitenbetreiber OneWeb aus Großbritannien eine Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen SpaceX bekanntgegeben, nachdem man kurz zuvor den geplanten Start von 36 Satelliten vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan abgesagt hatte. Rogozin wurde vor einigen Jahren vom russischen Präsidenten Putin persönlich zum neuen Chef von Roscosmos gemacht und gilt als dessen Vertrauter.
Eine weitere Zusammenarbeit sei derzeit nicht möglich, weil die European Space Agency (ESA) und die gesamte Europäische Union eine "rasende" Position gegenüber der Durchführung der "militärischen Spezialoperation" in der Ukraine eingenommen und Sanktionen gegen Roscosmos verhängt haben. Gemeint ist natürlich der Angriffskrieg der russischen Regierung gegen die Ukraine, der in Russland nicht als "Krieg" bezeichnet werden darf.
Zehn geplante Raketenstarts betroffen
Laut dem Chef von Roscosmos betrifft das vorläufige Ende der Kooperation mit der ESA und anderen europäischen Partnern rund 10 geplante Raketenstarts. Die dafür vorgesehenen Raketen sollen nun für andere Projekte verwendet werden, die man in Zusammenarbeit mit russischen Firmen oder Partnern aus anderen "befreundeten Nationen" durchführen will.Die Rückkehr zu einer Kooperation mit Europa sei erst dann wieder möglich, wenn die Europäer sich darüber klar würden, was "sie mit ihren eigenen Händen zerstört haben", so Rogozin weiter. Die ESA hatte in der letzten Woche die Kooperation mit Russland rund um das ExoMars-Projekt ausgesetzt, in dessen Rahmen man gemeinsam einen Rover auf den Mars schicken wollte.
Am Montag hatte der Satellitenbetreiber OneWeb aus Großbritannien eine Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen SpaceX bekanntgegeben, nachdem man kurz zuvor den geplanten Start von 36 Satelliten vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan abgesagt hatte. Rogozin wurde vor einigen Jahren vom russischen Präsidenten Putin persönlich zum neuen Chef von Roscosmos gemacht und gilt als dessen Vertrauter.
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