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Ukraine: US-Firmen staunen - Programmierer arbeiten einfach weiter
In den Firmenzentralen westlicher Technologie-Unternehmen reibt man sich derzeit etwas verwundert die Augen. Denn trotz des Krieges in der Ukraine schicken die dort ansässigen Programmierer immer weiter Ergebnisse ihrer Arbeit.
Angesichts dessen, dass mehrere Großstädte immer wieder unter Beschuss stehen und weit über eine Million Menschen bereits auf der Flucht vor dem russischen Angriff sind, stellte man sich im Grunde bereits darauf ein, dass die Entwickler in dem Land mit anderen Dingen beschäftigt sein werden, als weiter ihrer Arbeit nachzugehen. Das ist in vielen Fällen aber nicht der Fall.
"Ja, unsere Teams schicken Arbeitsergebnisse aus einem verdammten Parkhaus in Charkiw unter schwerem Beschuss und Gewehrfeuer in der Gegend. Erstaunliche Menschen", kommentierte Logan Bender, Finanzchef eines Softwarelizenzierungsunternehmens mit Sitz in San Francisco, laut eines Berichtes des US-Senders CNBC. Dabei habe man den fraglichen Mitarbeitern keine Signale gesendet, dass dies erwartet würde.
Ähnliches berichteten auch andere Unternehmen, die mit ukrainischen Entwicklern arbeiten. "Unser leitender Front-End-Entwickler ist aus Lviv in das Haus seiner Eltern 40 Kilometer außerhalb der Stadt geflüchtet und reicht immer noch Pull Requests ein", sagte Eric Hovagim, Chef und Gründer der in Los Angeles ansässigen Wettplattform Pogbet. "Er kehrt morgen früh zurück, um seine Arbeit fortzusetzen und gleichzeitig bei den Kämpfen zu helfen."
In der Ukraine sind nach letzten Zahlen rund 200.000 Entwickler tätig. Jedes fünfte der 500 größten Unternehmen der Welt unterhält Programmierer-Teams in dem Land, denn diese sind gut ausgebildet und vergleichsweise günstig. Und wie sich nun zeigt, auch noch zuverlässiger, als zu erwarten wäre. "Diese Ukrainer sind aus anderem Holz geschnitzt", sagte Hovagim. "Diese Menschen sind ihre eigenen bewaffneten Wächter."
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"Ja, unsere Teams schicken Arbeitsergebnisse aus einem verdammten Parkhaus in Charkiw unter schwerem Beschuss und Gewehrfeuer in der Gegend. Erstaunliche Menschen", kommentierte Logan Bender, Finanzchef eines Softwarelizenzierungsunternehmens mit Sitz in San Francisco, laut eines Berichtes des US-Senders CNBC. Dabei habe man den fraglichen Mitarbeitern keine Signale gesendet, dass dies erwartet würde.
Aus anderem Holz
Im Gegenteil: "Wir haben ihnen natürlich gesagt, dass alle Leistungsforderungen vom Tisch sind. Wir wollten nur wissen, wie wir ihnen über eine Fortzahlung ihrer Gehälter und der Unterstützung bei Visa-Anträgen hinaus helfen können", so Bender. Man wollte sogar einen bewaffneten Schutz organisieren, um die Programmierer sicher aus dem Krisengebiet zu bekommen, was aber nicht angenommen wurde.Ähnliches berichteten auch andere Unternehmen, die mit ukrainischen Entwicklern arbeiten. "Unser leitender Front-End-Entwickler ist aus Lviv in das Haus seiner Eltern 40 Kilometer außerhalb der Stadt geflüchtet und reicht immer noch Pull Requests ein", sagte Eric Hovagim, Chef und Gründer der in Los Angeles ansässigen Wettplattform Pogbet. "Er kehrt morgen früh zurück, um seine Arbeit fortzusetzen und gleichzeitig bei den Kämpfen zu helfen."
In der Ukraine sind nach letzten Zahlen rund 200.000 Entwickler tätig. Jedes fünfte der 500 größten Unternehmen der Welt unterhält Programmierer-Teams in dem Land, denn diese sind gut ausgebildet und vergleichsweise günstig. Und wie sich nun zeigt, auch noch zuverlässiger, als zu erwarten wäre. "Diese Ukrainer sind aus anderem Holz geschnitzt", sagte Hovagim. "Diese Menschen sind ihre eigenen bewaffneten Wächter."
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Christian Kahle
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