Ukraine: Militär sammelt in wenigen Tagen Mio. $ über Krypto-Spenden
Die Solidarität mit Menschen in Kriegsgebieten beschränkt sich keineswegs nur darauf, dass Lebensmittel und Medikamente geschickt werden. Die Ukraine hat binnen weniger Tage auch nennenswerte Mengen an Kryptowerten für Waffenkäufe erhalten.
Ältere Leser dürfte es an die Spendenaktion der taz im Jahr 1980 erinnern: Die Zeitung druckte damals den Slogan "Waffen für El Salvador" auf die Titelseite - eher als provokante Solidaritätsbekundung als in der Hoffnung, dass hier tatsächlich nennenswerte Summen zusammenkämen. Am Ende flossen aus Deutschland aber mehrere Millionen D-Mark an die Guerilla-Organisation FMLN.
Und auch der Spendenaufruf der ukrainischen Regierung stieß auf nennenswerte Resonanz: Nachdem offizielle Stellen nach dem Beginn des Angriffs Russlands Wallet-Adressen posteten, über die man auch finanzielle Hilfe für das Militär sammeln wollte, gingen bereits signifikante Summen an Kryptoeinheiten ein. Deren Werte sollen sich inzwischen auf einen Betrag von über 50 Millionen Dollar summieren, berichtet das US-Magazin TechCrunch.
Ausgegeben werden die Coins für Importe zu Gunsten des ukrainischen Militärs. Teilweise werden sie in echte Währungen umgetauscht, manchmal aber auch direkt als Krypto-Einheit überwiesen. Dies verdeutlicht, dass man bei der Wahl der Anbieter derzeit nicht besonders zimperlich ist - was sich das Land wohl auch kaum erlauben könnte. Zu den gekauften Gütern gehören neben Waffen auch Treibstoff und andere Ausrüstungs-Gegenstände.
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Und auch der Spendenaufruf der ukrainischen Regierung stieß auf nennenswerte Resonanz: Nachdem offizielle Stellen nach dem Beginn des Angriffs Russlands Wallet-Adressen posteten, über die man auch finanzielle Hilfe für das Militär sammeln wollte, gingen bereits signifikante Summen an Kryptoeinheiten ein. Deren Werte sollen sich inzwischen auf einen Betrag von über 50 Millionen Dollar summieren, berichtet das US-Magazin TechCrunch.
Verwaltung durch Kuna
Verwaltet werden die eingegangenen Coins durch die ukrainische Kryptobörse Kuna, die hier allerdings nur als Dienstleister für die Regierung des Landes agiert. Man sorge dafür, dass die gespendeten Beträge sicher gelagert werden, bis sie von Regierungsvertretern für konkrete Zwecke abgerufen werden. Weiterhin sorgt Kuna auch dafür, dass die Aktion nicht zur Geldwäsche oder ähnlichem missbraucht wird.Ausgegeben werden die Coins für Importe zu Gunsten des ukrainischen Militärs. Teilweise werden sie in echte Währungen umgetauscht, manchmal aber auch direkt als Krypto-Einheit überwiesen. Dies verdeutlicht, dass man bei der Wahl der Anbieter derzeit nicht besonders zimperlich ist - was sich das Land wohl auch kaum erlauben könnte. Zu den gekauften Gütern gehören neben Waffen auch Treibstoff und andere Ausrüstungs-Gegenstände.
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