Tesla liefert in Deutschland ohne Steuergerät für autonomes Fahren aus
Tesla verzichtet aufgrund von Teilemangel in China auf den Einbau von einem Steuergerät für das Lenksystem. Normalerweise verbaut Tesla beim Model Y und Model 3 zwei Steuergeräte - das zweite ist für den Betrieb des autonomen Fahrens unerlässlich.
Das berichtet unter anderem der Nachrichtensender CNBC. Dabei war herausgekommen, dass Tesla bei den in der Gigafactory im chinesischen Shanghai gebauten Fahrzeuge im vierten Quartal 2021 einfach eines von zwei Steuergeräten wegließ. Es handelt sich um Fahrzeuge der Baureihen Model 3 und Model Y. Diese Fahrzeuge wurden unter anderem nach Europa exportiert, 13.500 davon kamen dem Bericht zufolge zwischen Ende Dezember und Mitte Februar nach Deutschland und dürften damit auch größtenteils schon an ihre neuen Besitzer ausgeliefert worden sein.
Mit dem Weglassen der zweiten Steuereinheit spart sich Tesla die entsprechenden Hardware-Teile, um mehr Fahrzeuge auszuliefern. Laut den aktuellen Erkenntnissen verletzt diese Spar-Idee aber keine Vorschriften in Europa (via Teslamag). Das zweite Modul ist zwar für den Betrieb des "Full Self-Driving", also für die autonome Fahrfunktion, zwingend erforderlich, wird aber nachrüstbar sein. Derzeit ist der Beta-Test des Full Self-Driving nur in den USA zugelassen, daher eilt es für Tesla nun allem Anschein nach auch nicht, alle Fahrzeuge schon auszurüsten.
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Mit dem Weglassen der zweiten Steuereinheit spart sich Tesla die entsprechenden Hardware-Teile, um mehr Fahrzeuge auszuliefern. Laut den aktuellen Erkenntnissen verletzt diese Spar-Idee aber keine Vorschriften in Europa (via Teslamag). Das zweite Modul ist zwar für den Betrieb des "Full Self-Driving", also für die autonome Fahrfunktion, zwingend erforderlich, wird aber nachrüstbar sein. Derzeit ist der Beta-Test des Full Self-Driving nur in den USA zugelassen, daher eilt es für Tesla nun allem Anschein nach auch nicht, alle Fahrzeuge schon auszurüsten.
Bekannte "Einspar"-Taktik
Es gab auch zuvor schon Berichte über andere "Einsparungen", die Tesla-Neubesitzer nach dem Erhalt ihres Fahrzeugs bemerkt hatten. So wurde im November bekannt, dass Tesla Fahrzeuge ohne USB-Anschluss ausgeliefert hatte. Dann gab es Meldungen, dass es zeitweise keine verstellbaren Lordosen-Stützen für die Beifahrer-Sitze in einigen Modellen gibt. Der Autohersteller macht die weltweite Chip-Knappheit für die fehlenden Teile verantwortlich.Siehe auch:
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