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Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt nimmt jetzt Tesla ins Visier
Dem E-Auto-Pionier Tesla Motors droht Ärger von Seiten des deutschen Kraftfahrt-Bundesamts. Laut einem Bericht prüft die Behörde, ob die autonome Spurwechselfunktion von Tesla in Europa zulässig ist oder nicht.
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat daher eine Untersuchung gegen Tesla Motors eingeleitet. Das meldet die Bild am Sonntag in ihrer gedruckten Ausgabe von heute. Ein Sprecher des KBA habe dem Blatt bestätigt, dass man speziell eine elektronische Spurwechselfunktion untersuche. Die Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen. Das KBA wirft Tesla dabei unter anderem vor, dass die Funktion im Bereich des autonomen Fahrens keine Zulassung in Europa habe.
Das KBA steht daher nun im engen Kontakt mit Tesla selbst, aber auch mit der für Europa zuständigen Kfz-Zulassungsbehörde RDW in den Niederlanden. Stellt sich heraus, dass die Funktion in Deutschland in der aktuellen Form nicht erlaubt ist, müsste Tesla die Funktion durch ein Softwareupdate deaktivieren.
Das ist aber nicht alles, was das KBA jetzt genauer von Tesla wissen will. Es gibt noch eine zweite Untersuchung. Dabei geht es um die Auslieferung von Neufahrzeugen ohne ein zweites Steuergerät, welches die autonomen Fahrfunktionen für das Full Self Driving ermöglicht. Wie wir berichteten, hatte Tesla in Deutschland neue Model 3 und Model Y aus der Gigafactory Shanghai ohne das zweite Steuergerät ausgeliefert. Stein des Anstoßes für das KBA ist nun, dass Tesla seine Kunden nicht darüber informiert haben soll.
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Das KBA steht daher nun im engen Kontakt mit Tesla selbst, aber auch mit der für Europa zuständigen Kfz-Zulassungsbehörde RDW in den Niederlanden. Stellt sich heraus, dass die Funktion in Deutschland in der aktuellen Form nicht erlaubt ist, müsste Tesla die Funktion durch ein Softwareupdate deaktivieren.
Erweiterter Autopilot mit Spurwechsel
Der Spurwechselassistent gehört zu dem erweiterten Autopiloten, wie er unter anderem im Model 3 für 3800 Euro gebucht werden kann. Beim Spurwechsel bringt das Extra laut Tesla das Fahrzeug auf die optimale Fahrspur, um es auf Einmündungen und Ausfahrten vorzubereiten und langsamere Fahrzeuge zu überholen. Anstehende Fahrspurwechsel werden dem Fahrer angekündigt.Das ist aber nicht alles, was das KBA jetzt genauer von Tesla wissen will. Es gibt noch eine zweite Untersuchung. Dabei geht es um die Auslieferung von Neufahrzeugen ohne ein zweites Steuergerät, welches die autonomen Fahrfunktionen für das Full Self Driving ermöglicht. Wie wir berichteten, hatte Tesla in Deutschland neue Model 3 und Model Y aus der Gigafactory Shanghai ohne das zweite Steuergerät ausgeliefert. Stein des Anstoßes für das KBA ist nun, dass Tesla seine Kunden nicht darüber informiert haben soll.
Siehe auch:
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Thema:
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