Software-Update beschränkt Model X:
Tesla muss Auto zurücknehmen
Tesla muss nach einem Urteil des Landgerichts München I ein Tesla Model X eines Käufers zurücknehmen, nachdem ein Software-Update die Höhenverstellbarkeit der Karosserie eingeschränkt hat. Das Ganze hat auch noch eine Vorgeschichte.
Denn das Tesla Model X hatte laut dem Käufer - einem Anwalt aus dem Bereich München - schon früh Probleme bei der Höhenverstellbarkeit gezeigt. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Das Model X kann die Federung anheben und absenken, um streckenbasiert eine bessere Fahrdynamik zu zeigen. Laut dem Käufer hörte man bei der Verstellung aber immer wieder ein Knacken und Knarzen, was ihn dazu bewog, einen Gutachter einzuschalten.
"Der Fahrer ging davon aus, dass es mit dem gekauften Extra-Paket, dem verbesserten Autopiloten zusammenhänge", schreibt die Süddeutsche. Hätte er andersherum gewusst, dass das Update die bisherigen Fähigkeiten des Fahrzeugs einschränkt, hätte er dem nicht zugestimmt. Er forderte Tesla auf, die Änderungen zurückzunehmen oder den Kaufpreis zu erstatten. Mit diesem Ansatz ging er vor Gericht und gewann. Tesla wurde nun dazu verurteilt, den Kauf des rund 155.000 Euro teuren Autos rückabzuwickeln, da eine wichtige Eigenschaft des Fahrzeugs nun fehlt, beziehungsweise nach dem Kauf zurückgenommen wurde.
Der Käufer muss lediglich für die Nutzung zahlen, also einen Abzug der gefahrenen Kilometer hinnehmen. Ob Tesla gegen das Urteil vorgehen will, ist unbekannt. So ist es jetzt ein Signal für andere Tesla-Fahrer, auch eine Rückabwicklung in Betracht zu ziehen.
Siehe auch:
Keine Infos zum Update
Ungefähr zeitgleich zu seinem Geräuschproblem mit der Verstellung trudelte ein Update auf dem Tesla ein. Der Tesla-Fahrer gab sein Okay für das Update und musste kurze Zeit später feststellen, dass die neue Firmware in die Höhenregulierung eingegriffen hatte. Laut Süddeutsche wurde der Fahrer vor dem Update nicht darüber aufgeklärt, welche Änderungen dadurch im Einzelnen ausgeführt werden."Der Fahrer ging davon aus, dass es mit dem gekauften Extra-Paket, dem verbesserten Autopiloten zusammenhänge", schreibt die Süddeutsche. Hätte er andersherum gewusst, dass das Update die bisherigen Fähigkeiten des Fahrzeugs einschränkt, hätte er dem nicht zugestimmt. Er forderte Tesla auf, die Änderungen zurückzunehmen oder den Kaufpreis zu erstatten. Mit diesem Ansatz ging er vor Gericht und gewann. Tesla wurde nun dazu verurteilt, den Kauf des rund 155.000 Euro teuren Autos rückabzuwickeln, da eine wichtige Eigenschaft des Fahrzeugs nun fehlt, beziehungsweise nach dem Kauf zurückgenommen wurde.
Der Käufer muss lediglich für die Nutzung zahlen, also einen Abzug der gefahrenen Kilometer hinnehmen. Ob Tesla gegen das Urteil vorgehen will, ist unbekannt. So ist es jetzt ein Signal für andere Tesla-Fahrer, auch eine Rückabwicklung in Betracht zu ziehen.
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Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
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