Änderungen im Windows Insider Programm und Fragen, die bleiben
Microsoft nimmt Änderungen am Windows Insider Programm vor: Der Konzern will jetzt sowohl den Dev- als auch den Beta-Kanal als "aktive Zweige" betrachten - das soll für alle freiwilligen Tester mehr neue Funktionen zum Ausprobieren bedeuten. Es gibt aber offene Fragen.
Über die Änderungen informiert Microsoft jetzt ausführlich im Windows Blog (wir berichteten). Die Änderungen sind dabei aus dem Feedback entstanden, das die Community in den letzten Wochen und Monaten abgegeben hat. Der Dev-Kanal wird in Zukunft mehr experimentelle Funktionen erhalten, der Beta-Kanal wird umfangreicher. Die größte und bedeutendste Änderung gehört aber zu den sogenannten "Flights" selbst: Microsoft wird künftig beide Kanäle als "aktiven Entwicklungszweig" nutzen, allerdings für unterschiedliche Arten von Funktionstests.
Es gibt laut Microsoft in Kürze die Option, aus dem Dev-Kanal in den Beta-Test zu wechseln. Laut Insider-Chefin Amanda Langowski wird ihr Team ein Zeitfenster für einen einfachen Wechsel anbieten. Das heißt, dass Nutzer dann den Kanal ändern können, ohne dass sie wie bisher eine Neuinstallation vornehmen müssen.
Zudem erklärte Langowski, dass Microsoft mehr Wert darauf legen wird, dass der Dev-Kanal ein Ort für experimentelle Funktionen ist: Das heißt aber auch, dass diese neuen Features nicht an eine bestimmte Version gebunden sind, also wir im Dev-Kanal nicht zwingend das zu sehen bekommen, was in die nächste Windows 11 (oder Windows 10)-Version einfließen wird. Das wirft natürlich Fragen auf - insbesondere dazu, wie Microsoft später entscheiden wird, ob eine experimentelle Funktion die Chance bekommt, in eine stabile Version überführt zu werden oder nicht.
Des Weiteren muss man sich fragen, wie Microsoft mit der noch stärkeren Fragmentierung umgehen will, wenn Beta-Tester nun noch mehr in A/B-Testgruppen aufgeteilt werden. Das ist schon jetzt ein Problem und nervt viele Insider, weil niemand weiß, welche Features man ausprobieren darf.
Ein weiterer Punkt sind die Service Experience Packs. Einige neue Funktionen sollen einfach über Feature-, Web- und Online-Service-Experience-Packs bereitgestellt werden, so wie man das außerhalb des Insider Programms kennt. Microsoft hat bereits in der Vergangenheit damit experimentiert. In Zukunft werden die Service-Packs die primäre Methode sein, um neue Funktionen zu testen und auszuliefern. Das könnte aber auch hierbei zu dem Problem einer größeren Aufsplitterung führen.
Größere Änderungen an der Plattform und unter der Haube werden weiterhin über neue Builds bereitgestellt.
Zum FAQ-Bereich für Windows 11 Anleitungen, Tipps und Tricks im Überblick
Es gibt laut Microsoft in Kürze die Option, aus dem Dev-Kanal in den Beta-Test zu wechseln. Laut Insider-Chefin Amanda Langowski wird ihr Team ein Zeitfenster für einen einfachen Wechsel anbieten. Das heißt, dass Nutzer dann den Kanal ändern können, ohne dass sie wie bisher eine Neuinstallation vornehmen müssen.
Zudem erklärte Langowski, dass Microsoft mehr Wert darauf legen wird, dass der Dev-Kanal ein Ort für experimentelle Funktionen ist: Das heißt aber auch, dass diese neuen Features nicht an eine bestimmte Version gebunden sind, also wir im Dev-Kanal nicht zwingend das zu sehen bekommen, was in die nächste Windows 11 (oder Windows 10)-Version einfließen wird. Das wirft natürlich Fragen auf - insbesondere dazu, wie Microsoft später entscheiden wird, ob eine experimentelle Funktion die Chance bekommt, in eine stabile Version überführt zu werden oder nicht.
Des Weiteren muss man sich fragen, wie Microsoft mit der noch stärkeren Fragmentierung umgehen will, wenn Beta-Tester nun noch mehr in A/B-Testgruppen aufgeteilt werden. Das ist schon jetzt ein Problem und nervt viele Insider, weil niemand weiß, welche Features man ausprobieren darf.
Beta wird "aktiver Entwicklungszweig"
Was den Beta-Kanal betrifft, so möchte Microsoft, dass dieser nun ebenfalls als "aktiver Entwicklungszweig" betrachtet wird, sich aber auf eine begrenzte Anzahl von Funktionen konzentriert, die mit der nächsten Version von Windows ausgeliefert werden sollen. Das bedeutet, dass im Beta-Kanal nicht mehr nur experimentelle Funktionen zu finden sein werden, sondern eine genauere Darstellung dessen, was das Unternehmen tatsächlich auszuliefern gedenkt.Ein weiterer Punkt sind die Service Experience Packs. Einige neue Funktionen sollen einfach über Feature-, Web- und Online-Service-Experience-Packs bereitgestellt werden, so wie man das außerhalb des Insider Programms kennt. Microsoft hat bereits in der Vergangenheit damit experimentiert. In Zukunft werden die Service-Packs die primäre Methode sein, um neue Funktionen zu testen und auszuliefern. Das könnte aber auch hierbei zu dem Problem einer größeren Aufsplitterung führen.
Größere Änderungen an der Plattform und unter der Haube werden weiterhin über neue Builds bereitgestellt.
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