Windows Server: Manuelles Notfall-Update räumt Dezember-Bugs aus
Seit dem Dezember-Update läuft es bei einigen Windows-Server-Nutzern nicht mehr rund. Neben vielen kleinen und nervigen Fehlern wird ein Bug zum großen Problem: Zugriffsfehler beim Remote Desktop Protokoll (RDP). Jetzt bessert Microsoft mit einem Notfallupdate nach.
Ab jetzt kann Microsoft für Server-Nutzer aber Abhilfe schaffen. Die kommt in Form eines ungeplanten Notfallupdates, das seit 04.01. verfügbar ist und die Kennzeichnung KB5010196 trägt. Da es sich um ein kumulatives Update handelt, können Admins auf die Installation des vorangegangenen Pakets verzichten oder es entfernen. Vorerst bleibt die Verfügbarkeit auf Windows Server 2019 and Windows Server 2012 R2 beschränkt. Die Updates für die übrigen betroffenen Plattformen sollen in "den kommenden Tagen" freigegeben werden.
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Wenn der Windows Server länger klemmt, dann holt Microsoft die Zange raus
Wie das manchmal so ist mit Updates: Am Dezember-Patchday wollte Microsoft eigentlich einige Fehler ausräumen, hat Server-Admins aber gleich mit einem ganzen Paket an neuen und vor allem ziemlich nervigen Problemen versorgt. Wie Microsoft im Support-Beitrag mit Knowledge-Base-Nummern KB5008218 schreibt, das am 14.12. veröffentlicht worden war, reichen die bekannten Fehler von langsamen Log-Ins, allgemeiner Langsamkeit bis hin zur Anzeige von schwarzen Bildschirmen. Unschöner weiterer Bug laut den Entwicklern: "Möglicherweise können Sie den Server auch nicht über Remote Desktop erreichen. Unter Umständen antwortet der Server nicht mehr."Ab jetzt kann Microsoft für Server-Nutzer aber Abhilfe schaffen. Die kommt in Form eines ungeplanten Notfallupdates, das seit 04.01. verfügbar ist und die Kennzeichnung KB5010196 trägt. Da es sich um ein kumulatives Update handelt, können Admins auf die Installation des vorangegangenen Pakets verzichten oder es entfernen. Vorerst bleibt die Verfügbarkeit auf Windows Server 2019 and Windows Server 2012 R2 beschränkt. Die Updates für die übrigen betroffenen Plattformen sollen in "den kommenden Tagen" freigegeben werden.
Handeln nötig
Da die Neuerungen nicht per Windows Update ausgeliefert oder automatisch installiert werden, weist Microsoft noch einmal darauf hin, dass Server-Administratoren selbst aktiv werden müssen. Der Weg zur manuellen Installation führt über eine Suche im Windows Update Katalog, der Import über die Windows Server Update Services (WSUS) ist möglich.Alle Infos zu Windows Server anzeigen Windows Server Special
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