Neuer Lockdown verschärft Probleme für die Speicherchip-Fertigung
Zwei der größten Hersteller von Speicherchips warnen jetzt vor einem neuen Mangel in der Produktion: Samsung und Micron befürchten durch den neuen Lockdown in der chinesischen Provinz Xian, dass die Fertigungspläne komplett durcheinandergeraten werden.
Das könnte erneut die gesamte Technik-Branche betreffen: Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters haben nun sowohl Samsung Electronics als auch Micron Technology, zwei der weltweit größten Hersteller von Speicherchips, davor gewarnt, dass die strengen COVID-19-Sperren in der chinesischen Stadt Xian ihre Chip-Produktionsstätten in der Region stark beeinträchtigen werden.
Infografik: Intel und Samsung an der Spitze der Halbleiterindustrie
Die Abriegelung der Stadt Xian werde demnach weiteren Druck auf die globalen Lieferketten ausüben. Neben stark gestiegenen Frachtkosten und in die Höhe geschnellten Preise für Rohstoffe, ist das jedoch ein weiteres großes Problem für die Chip-Fertigung. Die Beschränkungen könnten laut dem neuen Bericht zu Verzögerungen bei der Lieferung von DRAM-Speicherchips führen, die in Datenzentren weitverbreitet sind, erklärte Micron. Micron stehen durch den neuen Lockdown nur noch wenige Arbeiter zur Verfügung, was zu weiteren Schwierigkeiten in den täglichen Abläufen führt.
Demgegenüber berichten chinesische Medien, dass Samsungs Halbleiterwerk in Xian derzeit noch normal arbeiten könne. Zudem heißt es in dem Bericht von Reuters, dass die in Samsungs NAND-Fabrik in Xian hergestellten Chips hauptsächlich nach China und nur in begrenztem Umfang nach Übersee geliefert werden. Einige der größten Nachfragen nach der Art von Chips, die in der Fabrik hergestellt werden, kommen von chinesischen Serverunternehmen, fügten sie hinzu. Samsung soll außerdem durch einen relativ hohen Lagerbestand die Käufer kurzfristig ohne Probleme beliefern können. Wie lang man das aber durchhält, ist nicht bekannt.
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Die Abriegelung der Stadt Xian werde demnach weiteren Druck auf die globalen Lieferketten ausüben. Neben stark gestiegenen Frachtkosten und in die Höhe geschnellten Preise für Rohstoffe, ist das jedoch ein weiteres großes Problem für die Chip-Fertigung. Die Beschränkungen könnten laut dem neuen Bericht zu Verzögerungen bei der Lieferung von DRAM-Speicherchips führen, die in Datenzentren weitverbreitet sind, erklärte Micron. Micron stehen durch den neuen Lockdown nur noch wenige Arbeiter zur Verfügung, was zu weiteren Schwierigkeiten in den täglichen Abläufen führt.
Widersprüchliche Informationen von Samsung
Auch Samsung Electronics teilte eine ähnliche Einschätzung mit. Das Unternehmen musste die Produktion von NAND-Flash-Speicherchips, die für die Datenspeicherung in Rechenzentren, Smartphones und anderen technischen Geräten verwendet werden, vorübergehend stark anpassen.Demgegenüber berichten chinesische Medien, dass Samsungs Halbleiterwerk in Xian derzeit noch normal arbeiten könne. Zudem heißt es in dem Bericht von Reuters, dass die in Samsungs NAND-Fabrik in Xian hergestellten Chips hauptsächlich nach China und nur in begrenztem Umfang nach Übersee geliefert werden. Einige der größten Nachfragen nach der Art von Chips, die in der Fabrik hergestellt werden, kommen von chinesischen Serverunternehmen, fügten sie hinzu. Samsung soll außerdem durch einen relativ hohen Lagerbestand die Käufer kurzfristig ohne Probleme beliefern können. Wie lang man das aber durchhält, ist nicht bekannt.
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