Shenzhen macht wegen Corona dicht:
Lockdown in Chinas Elektronik-Hub
Die massive Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus sorgt dafür, dass jetzt einer der wichtigsten Standorte der weltweiten Elektronikindustrie heruntergefahren wird. In der chinesischen Millionenmetropole Shenzhen steht ab heute (fast) alles still.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia berichtet, hat die Regierung der Stadt Shenzhen im Südosten Chinas einen ab heute gültigen Lockdown verhängt. Dadurch wird der öffentliche Nahverkehr eingestellt und sämtliche als nicht-essentiell eingestuften Firmen müssen ihren Betrieb einstellen. Die Maßnahme gilt zunächst für eine Woche, also bis zum 20. März 2022.
Shenzhen ist der größte Standort in der chinesischen Elektronikbranche, schließlich sind dort praktisch alle wichtigen Anbieter angesiedelt. Huawei hat dort ebenso seinen Hauptsitz wie Oppo und TCL, die zu den größten chinesischen Elektronikanbietern gehören. Darüber hinaus befinden sich in Shenzhen auch die Werke für diverse Zulieferprodukte und Komponenten, darunter Displays und praktisch alle anderen für ein Smartphone oder einen PC benötigten Bauteile inklusive sämtlicher Platinen und Boards.
Shenzhen wird derzeit von einer für chinesische Verhältnisse starken Welle von Omikron-Infektionen überrollt. In der Metropole mit 17 Millionen Einwohnern meldeten die Behörden 60 Fälle, für das ganze chinesische Festland rund 1800. In der an Shenzhen angrenzenden ehemaligen britischen Kolonie Hong Kong, die mittlerweile ebenfalls zu China gehört, grassiert das Neuartige Coronavirus in der Omikron-Variante mit mehr als 30.000 täglich gemeldeten Fällen aber deutlich stärker - und hat dort ungewöhnlich häufig tödliche Folgen.
Die Behörden von Shenzhen wollen jetzt im Lauf der Woche alle Einwohner der Stadt mit Hilfe von PCR-Tests auf eine Infektion mit Covid-19 prüfen lassen.
Praktisch alle Elektronik-Fertigungsstandorte müssen schließen
Der Lockdown betrifft auch alle Industrie- und Fertigungs-Standorte, so dass zum Beispiel der weltgrößte Vertragsfertiger Foxconn den Betrieb in seinen beiden gigantischen Werken in Shenzhen einstellen muss. Dadurch kommt auch die dort durchgeführte Produktion von Apples iPhone und diversen anderen Produkten anderer Marken wie etwa Google, Amazon, Nvidia, Xiaomi und praktisch aller anderen Kunden von Foxconn zum Erliegen.Shenzhen ist der größte Standort in der chinesischen Elektronikbranche, schließlich sind dort praktisch alle wichtigen Anbieter angesiedelt. Huawei hat dort ebenso seinen Hauptsitz wie Oppo und TCL, die zu den größten chinesischen Elektronikanbietern gehören. Darüber hinaus befinden sich in Shenzhen auch die Werke für diverse Zulieferprodukte und Komponenten, darunter Displays und praktisch alle anderen für ein Smartphone oder einen PC benötigten Bauteile inklusive sämtlicher Platinen und Boards.
Shenzhen wird derzeit von einer für chinesische Verhältnisse starken Welle von Omikron-Infektionen überrollt. In der Metropole mit 17 Millionen Einwohnern meldeten die Behörden 60 Fälle, für das ganze chinesische Festland rund 1800. In der an Shenzhen angrenzenden ehemaligen britischen Kolonie Hong Kong, die mittlerweile ebenfalls zu China gehört, grassiert das Neuartige Coronavirus in der Omikron-Variante mit mehr als 30.000 täglich gemeldeten Fällen aber deutlich stärker - und hat dort ungewöhnlich häufig tödliche Folgen.
Die Behörden von Shenzhen wollen jetzt im Lauf der Woche alle Einwohner der Stadt mit Hilfe von PCR-Tests auf eine Infektion mit Covid-19 prüfen lassen.
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Foxconns Aktienkurs in Euro
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