Minimale Entspannung und doch weiter Krise:
Chipmangel hat Bestand
Die weltweite Lage rund um die Verfügbarkeit von Chips entspannt sich laut einem Bericht aus Asien in diesen Tagen etwas, doch sollen die Kapazitäten der Chipfertiger auch noch das gesamte nächste Jahr über vollständig ausgelastet sein. Gleichzeitig steigen die Chip-Preise weiter.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes meldet, haben viele Zwischenhändler für Halbleiterprodukte inzwischen begonnen, ihre in den letzten Monaten angehäuften Lagerbestände in größeren Mengen zu verkaufen, was darauf hindeuten soll, dass die zuletzt auf Rekordniveau befindliche Nachfrage inzwischen etwas nachgelassen hat.
Insgesamt übersteige die Nachfrage aber noch immer das Angebot, hieß es weiter. Besonders bei Power-Management-ICs, Chips für den Automobilsektor und bei Netzwerk-Chips gäbe es weiterhin massive Engpässe. Problematisch sei dabei vor allem, dass sich die pandemische Lage weltweit derzeit dynamisch stark verändere, auch weil neue Varianten des Coronavirus in unterschiedlichen Ländern verschiedene Auswirkungen haben können.
So geht man zwar davon aus, dass die Nachfrage rund um Chromebooks im dritten Quartal 2021 gesunken ist, doch die dadurch entstandene Lücke sei schnell von mehr Nachfrage aus dem Bereich der Commercial-Notebooks gefüllt worden. Gleichzeitig würden der voranschreitende 5G-Ausbau, neue KI-Anwendungen und der Bereich des High-Performance-Computing ihrerseits für mehr Nachfrage sorgen. Auch Innovationen bei Smartphones und Elektrofahrzeugen sorgen auch weiterhin dafür, dass Power-Management- und Netzwerk-Chips stärker nachgefragt werden.
Für die großen Vertragsfertiger von Halbleiterprodukten, allen voran der taiwanische Hersteller TSMC, bedeute dies, dass sie für die nächsten zwei bis drei Jahre gute Aussichten auf kräftiges Wachstum und konstant hohe Nachfrage haben, was ihnen die Sicherheit gibt, einen Ausbau ihrer Kapazitäten in Angriff zu nehmen. Die Preise für Halbleiterprodukte würden deshalb auch in den kommenden Monaten und Jahren weiter steigen, weil die Kapazitäten begrenzt und die Kosten für Rohmaterialien aller Art immer weiter steigen, so die Prognose.
Insgesamt übersteige die Nachfrage aber noch immer das Angebot, hieß es weiter. Besonders bei Power-Management-ICs, Chips für den Automobilsektor und bei Netzwerk-Chips gäbe es weiterhin massive Engpässe. Problematisch sei dabei vor allem, dass sich die pandemische Lage weltweit derzeit dynamisch stark verändere, auch weil neue Varianten des Coronavirus in unterschiedlichen Ländern verschiedene Auswirkungen haben können.
Neue Werke produzieren meist frühestens ab 2023
Außerdem haben diverse Chiphersteller und andere Firmen zwar den Bau neuer oder zumindest den Ausbau bestehender Produktionskapazitäten angekündigt, in den meisten Fällen werden die neuen Fertigungsmöglichkeiten aber erst im Jahr 2023 verfügbar sein. Nach Angaben der Quellen aus der Branche verlagert sich die Nachfrage rund um diverse Chip-Produkte inzwischen außerdem zyklisch.So geht man zwar davon aus, dass die Nachfrage rund um Chromebooks im dritten Quartal 2021 gesunken ist, doch die dadurch entstandene Lücke sei schnell von mehr Nachfrage aus dem Bereich der Commercial-Notebooks gefüllt worden. Gleichzeitig würden der voranschreitende 5G-Ausbau, neue KI-Anwendungen und der Bereich des High-Performance-Computing ihrerseits für mehr Nachfrage sorgen. Auch Innovationen bei Smartphones und Elektrofahrzeugen sorgen auch weiterhin dafür, dass Power-Management- und Netzwerk-Chips stärker nachgefragt werden.
Für die großen Vertragsfertiger von Halbleiterprodukten, allen voran der taiwanische Hersteller TSMC, bedeute dies, dass sie für die nächsten zwei bis drei Jahre gute Aussichten auf kräftiges Wachstum und konstant hohe Nachfrage haben, was ihnen die Sicherheit gibt, einen Ausbau ihrer Kapazitäten in Angriff zu nehmen. Die Preise für Halbleiterprodukte würden deshalb auch in den kommenden Monaten und Jahren weiter steigen, weil die Kapazitäten begrenzt und die Kosten für Rohmaterialien aller Art immer weiter steigen, so die Prognose.
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