E-Tanke schon wieder teurer:
Tesla folgt Trend zur Preissteigerung
Tesla bietet an seinen Supercharger-Stationen im Vergleich der großen Anbieter immer noch gute Preise fürs Laden - auch ohne Abo. Trotzdem folgt das Unternehmen in diesem Jahr einem Trend der Branche, die Preise von 40 Cent pro Kilowattstunde deutlich hinter sich lässt.
Mit einer erneuten Erhöhung am Donnerstag, die vierte in diesem Jahr, pendelt sich Tesla zum Jahresende auf 45 Cent pro Kilowattstunde ein. Wie üblich hat der Konzern diesen Schritt nicht zuvor kommuniziert, sondern überrascht die Nutzer beim Tankvorgang mit den Anpassungen. Teslamag liefert hier auch Zahlen für den europäischen Vergleich: In Frankreich müssen Kunden seit dieser Woche 40 statt 37 Cent bezahlen, spanische Kunden kommen mit 36 Cent statt bisher 29 Cent am günstigsten davon.
EnBW, nach eigenen Angaben größter Anbieter von Schnellladestationen, kommt nach einer Preiserhöhung im Sommer auf 46 Cent/kWh, das aber nur mit Grundgebühr und entsprechendem Vertrag. Fastned hatte seine Preise für das Laden ohne Abonnement zuletzt in einem Schritt von 59 auf 69 Cent angehoben, der Elektrolade-Zusammenschluss deutscher Autobauer, Ionity, schreibt aktuell für Kunden ohne Vertrag sogar 79 Cent/kWh auf die Tankrechnung - dafür sind es mit Vertrag hier aber sogar "nur" 35 Cent.
Der Vergleich zwischen dem Kunden-exklusiven Supercharger-Netzwerk von Tesla und anderen Anbietern mit verschiedenen Optionen für offenes und gebundenes Laden lässt direkte Vergleiche immer etwas hinken. Der Trend zu deutlichen Preissteigerungen ist aber in der gesamten Branche sehr ausgeprägt. Direkter Kostentreiber sind hier natürlich die Strompreise: Die stiegen in Deutschland von Oktober 2020 zu Oktober 2021 um mehr als 9 Prozent. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Siehe auch:
Tesla landet mit der vierten Erhöhung in diesem Jahr auf 45 Cent
Die deutsche Elektroauto-Ladelandschaft war zum Ende des letzten Jahres noch deutlich günstiger. Konnte man im Oktober 2020 in Deutschland noch für 33 Cent pro Kilowattstunde an Teslas Superchargern laden, mussten wir hier wiederholt über Preissteigerungen berichten. Jetzt weist Teslamag in einem Bericht auf einen weiteren Anstieg hin.Mit einer erneuten Erhöhung am Donnerstag, die vierte in diesem Jahr, pendelt sich Tesla zum Jahresende auf 45 Cent pro Kilowattstunde ein. Wie üblich hat der Konzern diesen Schritt nicht zuvor kommuniziert, sondern überrascht die Nutzer beim Tankvorgang mit den Anpassungen. Teslamag liefert hier auch Zahlen für den europäischen Vergleich: In Frankreich müssen Kunden seit dieser Woche 40 statt 37 Cent bezahlen, spanische Kunden kommen mit 36 Cent statt bisher 29 Cent am günstigsten davon.
36 Prozent mehr, aber noch günstig
Damit ist der Stromtank-Preis an den aktuell noch exklusiv für Kunden des US-Konzerns nutzbaren Stationen in Deutschland im Jahresvergleich um 36 Prozent angestiegen. Trotzdem kann Tesla gerade im Vergleich mit anderen großen Anbietern hier durchaus noch einen günstigen Preis bieten.EnBW, nach eigenen Angaben größter Anbieter von Schnellladestationen, kommt nach einer Preiserhöhung im Sommer auf 46 Cent/kWh, das aber nur mit Grundgebühr und entsprechendem Vertrag. Fastned hatte seine Preise für das Laden ohne Abonnement zuletzt in einem Schritt von 59 auf 69 Cent angehoben, der Elektrolade-Zusammenschluss deutscher Autobauer, Ionity, schreibt aktuell für Kunden ohne Vertrag sogar 79 Cent/kWh auf die Tankrechnung - dafür sind es mit Vertrag hier aber sogar "nur" 35 Cent.
Der Vergleich zwischen dem Kunden-exklusiven Supercharger-Netzwerk von Tesla und anderen Anbietern mit verschiedenen Optionen für offenes und gebundenes Laden lässt direkte Vergleiche immer etwas hinken. Der Trend zu deutlichen Preissteigerungen ist aber in der gesamten Branche sehr ausgeprägt. Direkter Kostentreiber sind hier natürlich die Strompreise: Die stiegen in Deutschland von Oktober 2020 zu Oktober 2021 um mehr als 9 Prozent. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
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