Benzinversorgung in Gefahr:
Sprit-Logistiker durch Hacker lahmgelegt
Ein wichtiger Dienstleister der deutschen Mineralölwirtschaft ist nach eigenen Angaben von einem Cyberangriff betroffen. Der Angriff auf die Logistikfirma Oiltanking sorgt dafür, dass unter anderem Shell-Tankstellen nicht wie üblich mit Kraftstoffen beliefert werden können.
Wie die Oiltanking Deutschland GmbH & Co. KG inzwischen nach einem entsprechenden Bericht des Handelsblatts bestätigt hat, kann das Unternehmen aktuell in Folge einer Cyberattacke nur "mit begrenzter Kapazität" arbeiten. Der Angriff soll bereits am Samstag erfolgt sein, wobei die Systeme des Unternehmens noch immer nicht wieder einsatzfähig sind.
Die Firmen sind auf die Lagerung und den Umschlag von Kraftstoffen spezialisiert und beliefern unter anderem die Tankstellen der Marke Shell auf dem deutschen Markt. Oiltanking ist seit 1972 in diesem Geschäft tätig und gehört zu den größten unabhängigen Logistikdienstleistern, die weltweit mit Vertrieb und Lagerung von Kraftstoffen und Chemikalien befasst sind.
Shell hat nach eigenen Angaben die Lieferkette seiner Tankstellen auf andere Zulieferer umgestellt, um Versorgungsprobleme zu vermeiden. Während das Handelsblatt zunächst meldete, alle Lade- und Entladungssysteme von Oiltanking Deutschland seien durch den Cyberangriff lahmgelegt, hieß es von dem Unternehmen selbst, dass nur der Betrieb in Deutschland selbst davon betroffen sei.
Bisher ist unklar, um welche Art von Attacke es sich im Fall von Oiltanking Deutschland handelt. Angriffe auf Dienstleister oder Betreiber aus dem Bereich der kritischen Infrastruktur nehmen in den letzten Jahren immer weiter zu. Unter anderem gab es in den USA zuletzt einen Angriff auf einen Pipeline-Betreiber, wodurch die Benzinversorgung dort beeinträchtigt wurde.
Oiltanking spricht von 'höherer Gewalt'. Shell stellt Einkauf um
Die Firma bezeichnet den Angriff offiziell als "höhere Gewalt" und versucht nach Angaben des Mutterunternehmens die Probleme in den Griff zu bekommen. Oiltanking Deutschland gehört wie die ebenfalls von dem Angriff betroffene Schwesterfirma Mabanaft zu einer Unternehmensgruppe namens Marquard & Bahl.Die Firmen sind auf die Lagerung und den Umschlag von Kraftstoffen spezialisiert und beliefern unter anderem die Tankstellen der Marke Shell auf dem deutschen Markt. Oiltanking ist seit 1972 in diesem Geschäft tätig und gehört zu den größten unabhängigen Logistikdienstleistern, die weltweit mit Vertrieb und Lagerung von Kraftstoffen und Chemikalien befasst sind.
Shell hat nach eigenen Angaben die Lieferkette seiner Tankstellen auf andere Zulieferer umgestellt, um Versorgungsprobleme zu vermeiden. Während das Handelsblatt zunächst meldete, alle Lade- und Entladungssysteme von Oiltanking Deutschland seien durch den Cyberangriff lahmgelegt, hieß es von dem Unternehmen selbst, dass nur der Betrieb in Deutschland selbst davon betroffen sei.
Bisher ist unklar, um welche Art von Attacke es sich im Fall von Oiltanking Deutschland handelt. Angriffe auf Dienstleister oder Betreiber aus dem Bereich der kritischen Infrastruktur nehmen in den letzten Jahren immer weiter zu. Unter anderem gab es in den USA zuletzt einen Angriff auf einen Pipeline-Betreiber, wodurch die Benzinversorgung dort beeinträchtigt wurde.
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