Verbrenner Enddatum: Deutschland macht bei Klima-Allianz nicht mit
Auf der Weltklimakonferenz in Glasgow werden viele Länder eine Allianz schließen, die das Ende des Verbrennermotors vertraglich festschreibt. Deutschland hat jetzt mitgeteilt, dass man daran nicht teilnehmen will, weil man sich an einem "Randaspekt" stört.
Wie die Welt berichtet, teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch auf der Weltklimakonferenz mit, dass man die Erklärung zu Null-Emissions-Autos nach einer regierungsinternen Prüfung "heute nicht unterzeichnen" werde. Wie der Sprecher ausführt, ist sich die Regierung zwar prinzipiell darüber einig, dass bis zum 2035 nur noch Null-Emissionsfahrzeuge zugelassen werden sollen, verweigert sich der Teilnahme aber wegen eines Randaspektes.
"Allerdings besteht nach wie vor keine Einigkeit zu einem Randaspekt der Erklärung, nämlich der Frage, ob aus erneuerbaren Energien gewonnene e-Fuels in Verbrennungsmotoren Teil der Lösung sein können." Was der Sprecher hier umschreibt, ist einem Grabenkampf zweier Ministerien geschuldet. So hatte sich das Umweltministerium wiederholt klar gegen e-Fuels ausgesprochen, da diese wegen Verfügbarkeit und Effizienz "nicht zielführend" seien. Dagegen stemmt sich der noch geschäftsführende Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU).
Siehe auch:
Man "prüfe", Scheuer hat aber schon lange vorher Absage erteilt
Ein Enddatum für den Verkauf von Benzin- und Dieselautos: In der Wissenschaft gibt es wenig Zweifel, dass ein solcher Schritt entscheidend zum Erreichen von Klimazielen ist. Auch deshalb ist dieses ehrgeizige Ziel Gegenstand eines Vertrages, der bei der Weltklimakonferenz in Glasgow von insgesamt 24 Ländern unterzeichnet wird. Deutschland, mit seiner großen Autoindustrie ist hier natürlich wichtiger Hebel für einen Erfolg, will sich an der internationalen Allianz aber nicht beteiligen.Wie die Welt berichtet, teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch auf der Weltklimakonferenz mit, dass man die Erklärung zu Null-Emissions-Autos nach einer regierungsinternen Prüfung "heute nicht unterzeichnen" werde. Wie der Sprecher ausführt, ist sich die Regierung zwar prinzipiell darüber einig, dass bis zum 2035 nur noch Null-Emissionsfahrzeuge zugelassen werden sollen, verweigert sich der Teilnahme aber wegen eines Randaspektes.
"Allerdings besteht nach wie vor keine Einigkeit zu einem Randaspekt der Erklärung, nämlich der Frage, ob aus erneuerbaren Energien gewonnene e-Fuels in Verbrennungsmotoren Teil der Lösung sein können." Was der Sprecher hier umschreibt, ist einem Grabenkampf zweier Ministerien geschuldet. So hatte sich das Umweltministerium wiederholt klar gegen e-Fuels ausgesprochen, da diese wegen Verfügbarkeit und Effizienz "nicht zielführend" seien. Dagegen stemmt sich der noch geschäftsführende Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU).
Ohne Deutschland in die Zukunft
Wie der britischen Veranstalter des Weltklimagipfels mitteilt, kann man neben 24 Staaten auch sechs große Autohersteller, einige große Städte sowie eine Reihe von Investoren für das internationale Abkommen gewinnen. Dieses legt fest, dass alle Beteiligten "darauf hinarbeiten, dass alle Verkäufe von neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis zum Jahr 2040 weltweit und in den führenden Märkten bis spätestens 2035 emissionsfrei sind".Siehe auch:
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