Neuzulassungen: Verbrenner stehen kurz vor Sturz in die Minderheit
Auch wenn die lautesten Stimmen auf den einschlägigen Plattformen den Eindruck erwecken, als wäre Deutschland die unbezwingbare Bastion des Verbrenner-Motors, sieht die Praxis doch gänzlich anders aus, wie die jüngsten Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zeigen.
Fahrzeuge, die ausschließlich mit fossilen Kraftstoffen angetrieben werden, kommen in der Statistik der Neuzulassungen im September nur noch knapp über die 50-Prozent-Marke. Und die Zahlen sind hier weiterhin deutlich rückläufig. So wurden im September 41,4 Prozent weniger Benziner zugelassen als im gleichen Monat des Vorjahres. Diese haben mit 35,9 Prozent aber noch immer den größten Anteil. Bei den Diesel-PKW ging es sogar um 53,9 Prozent nach unten und ihr Anteil belief sich noch auf 15,9 Prozent.
Ein Teil der Autokäufer ist zwar schon bereit, sich ein Stück weit auf die Elektromobilität einzulassen, traut sich den kompletten Wechsel aber noch nicht ganz zu. Das Ergebnis ist dann der Erwerb eines Fahrzeugs mit Hybrid-Antrieb. Diese Klasse macht derzeit 30,5 Prozent bei den Neuzulassungen aus, es ging hier um 11,3 Prozent nach oben. Noch in der Minderheit (11,6 Prozent), aber mit etwas überdurchschnittlichen Wachstumswerten (13,5 Prozent) sind dabei die Plugin-Hybride.
Insbesondere die Trends bei den Wachstumsraten machen ziemlich deutlich: Die Elektrifizierung des Individualverkehrs hat ordentlich Fahrt aufgenommen. Und es ist keine Frage mehr ob, sondern nur noch wie schnell sie sich letztlich durchsetzen wird. Und die aktuellen Zahlen haben konkrete Auswirkungen auf die Flotten-Emissionen: Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neu zugelassenen Fahrzeuge ging im September im Jahresvergleich um 16,9 Prozent auf 111,6 Gramm pro Kilometer zurück.
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Ein Teil der Autokäufer ist zwar schon bereit, sich ein Stück weit auf die Elektromobilität einzulassen, traut sich den kompletten Wechsel aber noch nicht ganz zu. Das Ergebnis ist dann der Erwerb eines Fahrzeugs mit Hybrid-Antrieb. Diese Klasse macht derzeit 30,5 Prozent bei den Neuzulassungen aus, es ging hier um 11,3 Prozent nach oben. Noch in der Minderheit (11,6 Prozent), aber mit etwas überdurchschnittlichen Wachstumswerten (13,5 Prozent) sind dabei die Plugin-Hybride.
Elektromobilität kommt
Die reinen batterieelektisch angetriebenen Autos kommen inzwischen auf einen Anteil von 17,1 Prozent bei allen neu angemeldeten PKW. Dieser Wert wird absehbar weiter steigen. Im Dezember kletterte die Zahl der Neuanmeldungen in dieser Klasse um 58,8 Prozent, womit die BEVs mit beachtlichem Abstand die am stärksten wachsende Gruppe darstellt.Insbesondere die Trends bei den Wachstumsraten machen ziemlich deutlich: Die Elektrifizierung des Individualverkehrs hat ordentlich Fahrt aufgenommen. Und es ist keine Frage mehr ob, sondern nur noch wie schnell sie sich letztlich durchsetzen wird. Und die aktuellen Zahlen haben konkrete Auswirkungen auf die Flotten-Emissionen: Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neu zugelassenen Fahrzeuge ging im September im Jahresvergleich um 16,9 Prozent auf 111,6 Gramm pro Kilometer zurück.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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