Schock sitzt tief: Altmaier bereit, 10 Mrd. € für Chipfabriken zu zahlen
Wenn die Automobilindustrie von der schwachen Performance der Bundesregierung zur Stärkung der IT-Branche betroffen ist, kommt plötzlich Leben in die Sache. Zukünftig sollen deutlich mehr Chipfabriken in Deutschland angesiedelt werden.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gab es in Berlin jetzt als Ziel aus, mehr technologische Souveränität zu erlangen und Abhängigkeiten zu reduzieren, berichtet die Nachrichtenagentur DPA. Dafür würde sein Haus auch enorme Fördermittel zur Verfügung stellen, führte er bei einem Treffen mit Vertretern der Branche lockend aus.
Konkret geht es darum, dass in Europa ohnehin ein weiteres Großprojekt für die Chipproduktion angeschoben werden soll. Altmaier würde hier gern dafür sorgen, dass die Standort-Entscheidung letztlich auf Deutschland fällt. Dafür hat das Wirtschaftsministerium bereits Subventionen von rund drei Milliarden Euro eingeplant. Es spricht aber wohl nichts dagegen, diese Summe auf fünf oder gar zehn Milliarden Euro auszubauen.
Denn eine Situation, wie sie sich derzeit darstellt, soll es nie wieder geben. Die Automobilindustrie als liebstes Kind der deutschen Wirtschaft hat derzeit massive Probleme. Reihenweise müssen Produktionsanlagen heruntergefahren werden, weil schlicht nicht ausreichend Chips zur Verfügung stehen, um die Fahrzeuge fertigzustellen. Deutschland konkurriert hier vor allem bei den Bauteilen, die in Übersee hergestellt werden, mit den Automobilherstellern auf der ganzen Welt.
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Konkret geht es darum, dass in Europa ohnehin ein weiteres Großprojekt für die Chipproduktion angeschoben werden soll. Altmaier würde hier gern dafür sorgen, dass die Standort-Entscheidung letztlich auf Deutschland fällt. Dafür hat das Wirtschaftsministerium bereits Subventionen von rund drei Milliarden Euro eingeplant. Es spricht aber wohl nichts dagegen, diese Summe auf fünf oder gar zehn Milliarden Euro auszubauen.
Nie wieder Stillstand
Das wäre eine rekordverdächtige Förderung seitens des Staates, aber es geht aus Sicht des Wirtschaftsministers eben auch um viel. Auf europäischer Ebene spricht man davon, den eigenen Anteil am Weltmarkt von aktuell rund 10 Prozent auf 20 Prozent zu verdoppeln. Und das möglichst bis 2030. Altmaier würde dabei natürlich gern eine besonders starke deutsche Beteiligung sehen.Denn eine Situation, wie sie sich derzeit darstellt, soll es nie wieder geben. Die Automobilindustrie als liebstes Kind der deutschen Wirtschaft hat derzeit massive Probleme. Reihenweise müssen Produktionsanlagen heruntergefahren werden, weil schlicht nicht ausreichend Chips zur Verfügung stehen, um die Fahrzeuge fertigzustellen. Deutschland konkurriert hier vor allem bei den Bauteilen, die in Übersee hergestellt werden, mit den Automobilherstellern auf der ganzen Welt.
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Christian Kahle
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