Chips aus Dresden: Abgestürzter Folienballon sorgt für Produktionsstopp
Als es in Dresden und Umgebung am Montag zu einem großflächigen Stromausfall kam, mussten auch der Chipfertiger Infineon und der Autozulieferer Bosch die Produktion in ihren Werken vorübergehend stoppen. Der Grund für den Stromausfall: ein Luftballon.
Am Montagnachmittag fiel in Dresden und einigen umliegenden Gegenden für rund 20 Minuten der Strom aus. Der Stromausfall ereignete sich um ca. 14 Uhr und dauerte eigentlich nicht lange. Für Infineon hatte das Ganze jedoch laut Bloomberg stundenlang andauernde Folgen, konnte der Chipfertiger seine Produktion in seinem Dresdner Werk doch erst am Abend wieder aufnehmen.
Beim ebenfalls in der Umgebung von Dresden ansässigen Chipfertiger Global Foundries hatte der Stromausfall hingegen nur geringfügige Folgen. Dort konnte man auf das am Standort vorhandene, gasbetriebene Energieversorgungszentrum zurückgreifen, heißt es. Allerdings deckt auch dieses den Energiebedarf der Fertigung nicht zu 100 Prozent ab, so das Unternehmen weiter.
Der für die weltweiten Elektronik-Lieferketten unter Umständen folgenschwere Stromausfall wurde nach Angaben der Polizei durch einen Luftballon verursacht. Der aus Metallfolie gefertigte Ballon war in einer Verteilerstation des Dresdner Stromnetzes gelandet und hatte dort offenbar einen Kurzschluss ausgelöst, der schließlich den Stromausfall zur Folge hatte.
Das Infineon-Werk in Dresden fertigt zahlreiche Produkte, die über die gesamte Produktpalette des Konzerns genutzt werden. Es ist einer der größten und wichtigsten Standorte des Unternehmens. Bosch hatte das Chipwerk in Dresden erst im Juni eröffnet, um die Auswirkungen der weltweiten Engpässe abzufangen und mehr Chips in Europa zu fertigen. GlobalFoundries will jetzt seine Bemühungen ausbauen, vom öffentlichen Stromnetz komplett unabhängig zu arbeiten.
GlobalFoundries kaum betroffen
Bei Bosch kam man glimpflich davon, konnte die Fertigung doch bereits im weiteren Verlauf des Nachmittags wieder aufgenommen werden. Allerdings lässt Bosch derzeit nach eigenen Angaben noch die Auswirkungen des Stromausfalls prüfen, um eventuelle Schäden ausfindig zu machen.Beim ebenfalls in der Umgebung von Dresden ansässigen Chipfertiger Global Foundries hatte der Stromausfall hingegen nur geringfügige Folgen. Dort konnte man auf das am Standort vorhandene, gasbetriebene Energieversorgungszentrum zurückgreifen, heißt es. Allerdings deckt auch dieses den Energiebedarf der Fertigung nicht zu 100 Prozent ab, so das Unternehmen weiter.
Der für die weltweiten Elektronik-Lieferketten unter Umständen folgenschwere Stromausfall wurde nach Angaben der Polizei durch einen Luftballon verursacht. Der aus Metallfolie gefertigte Ballon war in einer Verteilerstation des Dresdner Stromnetzes gelandet und hatte dort offenbar einen Kurzschluss ausgelöst, der schließlich den Stromausfall zur Folge hatte.
Das Infineon-Werk in Dresden fertigt zahlreiche Produkte, die über die gesamte Produktpalette des Konzerns genutzt werden. Es ist einer der größten und wichtigsten Standorte des Unternehmens. Bosch hatte das Chipwerk in Dresden erst im Juni eröffnet, um die Auswirkungen der weltweiten Engpässe abzufangen und mehr Chips in Europa zu fertigen. GlobalFoundries will jetzt seine Bemühungen ausbauen, vom öffentlichen Stromnetz komplett unabhängig zu arbeiten.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- IPv4-Apps in IPv6-Netzen: Microsoft startet CLAT in Windows 11
- Messenger-Fail: Signal-Bug macht Abhören möglich, Update gestartet
- One UI 9: Samsung nennt endlich Liste der Geräte für das große Update
- Hammer-Urteil: Gericht hält Rückabwicklung bei Cupra Born für möglich
- BlueChip: Waffenhersteller plant komplette Laptops 'Made in USA'
- Erstes Fusionskraftwerk der Welt soll in Deutschland entstehen
- Falsche Mesh-Warnung und WLAN-Fehler: Fritz bessert nach
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen