Bosch eröffnet heute seine hochmoderne Chipfabrik in Dresden
Insbesondere in der deutschen Industrie wird man heute mit etwas Hoffnung nach Dresden schauen. Dort eröffnet der Zuliefererkonzern Bosch heute offiziell seine neue Chipfabrik, die zu den modernsten Anlagen der Welt gehören soll.
Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um die größte Einzelinvestition in der Konzerngeschichte. Rund eine Milliarde Euro gab man aus, um die Fabrik zu bauen. 140 Millionen Euro trägt außerdem der Bund in Form von verschiedenen Förderungen bei. Gebaut wurde auf einem 100.000 Quadratmeter großen Grundstück, die Fertigungs- und Büroflächen nehmen 72.000 Quadratmeter ein.
Bosch hatte Anfang 2018 mit den Arbeiten an dem neuen Standort begonnen. In diesem Januar konnte dann der erste vollautomatisierte Produktionsdurchlauf gestartet werden. Seitdem liefen diverse Tests, damit beim Anlaufen der Massenproduktion auch alles klappt. Nun soll es aber so weit sein und die Fabrik steht bereit, um die Fertigung für den Markt aufzunehmen.
Besonders dürfte sich die deutsche Automobilindustrie über den Start des neuen Werkes freuen - auch wenn es noch etwas dauern wird, bis tatsächlich die ersten Komponenten aus Dresden geliefert werden. Immerhin leidet diese aktuell besonders unter der weltweiten Knappheit an diversen Halbleiter-Produkten wie Sensoren und Controllern, die schlicht nicht in ausreichender Menge gefertigt werden können.
Bosch hatte Anfang 2018 mit den Arbeiten an dem neuen Standort begonnen. In diesem Januar konnte dann der erste vollautomatisierte Produktionsdurchlauf gestartet werden. Seitdem liefen diverse Tests, damit beim Anlaufen der Massenproduktion auch alles klappt. Nun soll es aber so weit sein und die Fabrik steht bereit, um die Fertigung für den Markt aufzunehmen.
Hoffen auf Entlastung
Zum Start sind erst einmal rund 250 Beschäftigte in dem Werk tätig, nach der Fertigstellung des Vollausbaus sollen es dann zukünftig 700 sein. In dem Werk werden 300-Millimeter-Wafer verarbeitet. Die derzeit vorhandenen Anlagen lassen dabei Strukturbreiten bis 65 Nanometer zu. Das ist deutlich größer, als man es von den High-End-Prozessoren kennt, die beispielsweise bei TSMC und Samsung Electronics gebaut werden, bei den vom Bosch gefertigten Komponenten handelt es sich jedoch um aktuelle Technologie.Besonders dürfte sich die deutsche Automobilindustrie über den Start des neuen Werkes freuen - auch wenn es noch etwas dauern wird, bis tatsächlich die ersten Komponenten aus Dresden geliefert werden. Immerhin leidet diese aktuell besonders unter der weltweiten Knappheit an diversen Halbleiter-Produkten wie Sensoren und Controllern, die schlicht nicht in ausreichender Menge gefertigt werden können.
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Christian Kahle
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