Solarzellen: Forscher haben den Stromfluss um den Faktor 1000 erhöht
Die Leistung von Solarzellen ist noch längst nicht in der Nähe ihres Limits angekommen. Das haben jetzt einige Forscher gezeigt, die den Stromfluss um den Faktor Tausend steigern konnten und entsprechend die Energieausbeute erhöhen.
Die Forschung an Solarzellen läuft weiter auf Hochtouren - denn für die Energiewende werden leistungsfähige Systeme benötigt, die sehr effizient arbeiten. Die aktuell am stärksten verbreiteten Module auf Basis von Silizium sind aufgrund dessen begrenztem Wirkungsgrad nicht das Bestmögliche. Andere Materialien bieten bereits bessere Leistungen, bringen aber wiederum neue Probleme mit sich.
Das zeigt sich beispielsweise an Bariumtitanat, einem Mischoxid aus Barium und Titan. Dieses verwertet den Anteil des Lichts, den es absorbiert, ziemlich überragend. Das Problem ist allerdings, dass von dem Material nur sehr wenig Licht absorbiert wird, wodurch am Ende ein vergleichsweise geringer Lichtstrom herauskommt. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat man aber eine Methode gefunden, wie sich dieses Problem überwinden lässt.
Die Forschungsgruppe von Bhatnagar zeigte, dass der photovoltaische Effekt nochmals deutlich verstärkt wird, wenn sich die ferroelektrische Schicht nicht nur mit einer, sondern mit zwei verschiedenen paraelektrischen Schichten abwechselt. "Wir haben das Bariumtitanat zwischen Strontium- und Calciumtitanat eingebettet. Dafür werden die Kristalle mit einem Hochleistungslaser verdampft und auf Trägersubstraten wieder abgelagert. Das so hergestellte Material besteht aus 500 Schichten und ist etwa 200 Nanometer dick", erklärte Yeseul Yun, Doktorandin an der MLU.
Bei Tests mit einer Bestrahlung durch Laserlicht kamen Ergebnisse hervor, die sogar die Forscher überraschten. Bis zu tausend Mal stärker wurde der Stromfluss. Der Effekt erwies sich auch als sehr robust. Über einen Zeitraum von sechs Monaten hinweg kam man quasi zu konstanten Ergebnissen, was für die Einschätzung der Lebensdauer einer solchen Solarzelle wichtig ist.
Siehe auch:
Das zeigt sich beispielsweise an Bariumtitanat, einem Mischoxid aus Barium und Titan. Dieses verwertet den Anteil des Lichts, den es absorbiert, ziemlich überragend. Das Problem ist allerdings, dass von dem Material nur sehr wenig Licht absorbiert wird, wodurch am Ende ein vergleichsweise geringer Lichtstrom herauskommt. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat man aber eine Methode gefunden, wie sich dieses Problem überwinden lässt.
Schichten sind die Lösung
Die Wissenschaftler dort haben das Material mit anderen, ähnlichen Werkstoffen in dünnen Schichten kombiniert. "Wichtig dabei ist, dass sich ein ferroelektrisches mit einem paraelektrischen Material abwechselt", erklärte der Physiker Akash Bhatnagar. Paraelektrische Materialien findet man in den Silizium-Zellen. Hier müssen die einzelnen Kristall-Schichten mit positiven und negativen Ladungsträgern dotiert werden, um einen pn-Übergang zu schaffen, an dem die Spannung entsteht. Bei den ferroelektrische Kristallen ist dies nicht nötig, was auch die Produktion erleichtert.Die Forschungsgruppe von Bhatnagar zeigte, dass der photovoltaische Effekt nochmals deutlich verstärkt wird, wenn sich die ferroelektrische Schicht nicht nur mit einer, sondern mit zwei verschiedenen paraelektrischen Schichten abwechselt. "Wir haben das Bariumtitanat zwischen Strontium- und Calciumtitanat eingebettet. Dafür werden die Kristalle mit einem Hochleistungslaser verdampft und auf Trägersubstraten wieder abgelagert. Das so hergestellte Material besteht aus 500 Schichten und ist etwa 200 Nanometer dick", erklärte Yeseul Yun, Doktorandin an der MLU.
Bei Tests mit einer Bestrahlung durch Laserlicht kamen Ergebnisse hervor, die sogar die Forscher überraschten. Bis zu tausend Mal stärker wurde der Stromfluss. Der Effekt erwies sich auch als sehr robust. Über einen Zeitraum von sechs Monaten hinweg kam man quasi zu konstanten Ergebnissen, was für die Einschätzung der Lebensdauer einer solchen Solarzelle wichtig ist.
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
- Akkus original:
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows 11 schwächelt global - Windows-Nutzerzahlen im Juli 2026
- Auswärtiges Amt warnt konkret vor Nordkoreas IT-Profis in Deutschland
- Silicon Valley in Höchstform: KI-Firma bietet Jobinterview gegen Tattoo
- iPhone 18 Pro Preis: Hardware-Kosten machen es rund 300 Dollar teurer
- Nutzer drehten völlig frei: Google-Earth-KI-Update schnell entfernt
- Windows 11: Microsoft will RAM-Bedarf bis Ende 2026 massiv reduzieren
- Windows 11: Update bringt endlich die verschiebbare Taskleiste zurück
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Datensouveränität, Kosten und Unabhängigkeit:
d-hubs - Heute 14:46 Uhr -
gute Nachrichten: die Krita 5.3.3. ist da
d-hubs - Vorgestern 23:17 Uhr -
Neues auf dem Officemarkt: Collabora Online 26.04:
d-hubs - Vorgestern 15:54 Uhr -
Neues aus der Selfhosting-Community:
d-hubs - 29.07. 12:39 Uhr -
Die Device Database von Home Assistant ist jetzt verfügbar:
d-hubs - 28.07. 00:27 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen