Beeindruckendes Projekt: Einer der größten Wasser-Solarparks startet
Solarparks im Wasser können bei Platzmangel viel Sinn ergeben. Singapur hat jetzt angekündigt, dass man eine der weltweit größten schwimmenden Fotovoltaikanlagen in Betrieb nimmt. Diese soll 25 Jahre halten und wird unter anderem auch von Drohnen gewartet.
Die Anlage mit dem Namen "Sembcorp Tengeh Floating Solar Farm" liegt im Tengeh-Stausee und umfasst insgesamt 122.000 Solarpaneele auf einer Fläche von 45 Hektar, die in der Spitze 60 Megawatt Leistung erzeugen sollen. Die erwartete Energiemenge soll ausreichen, um alle fünf lokalen Wasseraufbereitungsanlagen in Singapur zu versorgen - das entspricht immerhin 7 Prozent des gesamten Energiebedarfs der Stadtwirtschaft und reduziert CO2-Emissionen um ca. 32 Kilotonnen pro Jahr.
Wie Premierminister Lee bei der Einweihung betont, hatten die Pläne für den großflächigen Einsatz solcher Anlagen schon vor mehr als einem Jahrzehnt ihren Anfang genommen. Im Gegensatz zu Wind- und Wasser-Kraft, die in Singapur nicht oder nicht zuverlässig verfügbar sind, ist Sonnenenergie für den Stadtstaat ideal. "Die Idee eines schwimmenden Solarparks war attraktiv, weil wir damit die große Oberfläche von Stauseen voll ausnutzen und ihnen einen doppelten Nutzen geben konnten", so Lee.
Für die Anlage ergaben sich aus dieser Vorarbeit gewisse Auflagen: Zwischen den Solarpaneelen sollen Abstände den Luftstrom verbessern und es Sonnenlicht erlauben, weiter die Unterwasserwelt zu erreichen. Die Schwimmkörper wurden aus Polyethylen hoher Dichte (HDPE) hergestellt, ein zertifiziertes, lebensmittelechtes Material. Die Betreiber wollen für die Inspektion fast ausschließlich auf Drohnen setzen, die mit einem neu entwickelten "Elektrolumineszenz-Test" die Leistungsfähigkeit der Paneele aus der Luft erkennen können.
Solarparks brauchen viel Platz und gute Kühlung, Wasseroberflächen ideal
"Innovationen wie schwimmende Solarparks werden uns helfen, unsere physischen Einschränkungen zu überwinden": Mit diesem Satz macht Premierminister Lee Hsien Loong unmissverständlich klar, warum schwimmende Solaranlagen für seinen Staat besonders interessant sind: Platzmangel. Wie Channelnewsasia berichtet, wurde genau aus diesem Grund in Singapur eine der größten schwimmenden Fotovoltaikanlagen der Welt aufgebaut und in dieser Woche feierliche eingeweiht.Die Anlage mit dem Namen "Sembcorp Tengeh Floating Solar Farm" liegt im Tengeh-Stausee und umfasst insgesamt 122.000 Solarpaneele auf einer Fläche von 45 Hektar, die in der Spitze 60 Megawatt Leistung erzeugen sollen. Die erwartete Energiemenge soll ausreichen, um alle fünf lokalen Wasseraufbereitungsanlagen in Singapur zu versorgen - das entspricht immerhin 7 Prozent des gesamten Energiebedarfs der Stadtwirtschaft und reduziert CO2-Emissionen um ca. 32 Kilotonnen pro Jahr.
Wie Premierminister Lee bei der Einweihung betont, hatten die Pläne für den großflächigen Einsatz solcher Anlagen schon vor mehr als einem Jahrzehnt ihren Anfang genommen. Im Gegensatz zu Wind- und Wasser-Kraft, die in Singapur nicht oder nicht zuverlässig verfügbar sind, ist Sonnenenergie für den Stadtstaat ideal. "Die Idee eines schwimmenden Solarparks war attraktiv, weil wir damit die große Oberfläche von Stauseen voll ausnutzen und ihnen einen doppelten Nutzen geben konnten", so Lee.
Jahre der Vorarbeit
Die Macher legen großen Wert darauf zu betonen, dass man auch den Einfluss einer solch massiven Anlage auf die Wasserflora und Fauna genau untersucht habe. Zwischen 2015 und 2018 will man eine Umweltverträglichkeitsstudie, aufwendige Erhebungen zur Biodiversität sowie Überwachung der Wasserqualität auf dem Gelände vorgenommen haben.Für die Anlage ergaben sich aus dieser Vorarbeit gewisse Auflagen: Zwischen den Solarpaneelen sollen Abstände den Luftstrom verbessern und es Sonnenlicht erlauben, weiter die Unterwasserwelt zu erreichen. Die Schwimmkörper wurden aus Polyethylen hoher Dichte (HDPE) hergestellt, ein zertifiziertes, lebensmittelechtes Material. Die Betreiber wollen für die Inspektion fast ausschließlich auf Drohnen setzen, die mit einem neu entwickelten "Elektrolumineszenz-Test" die Leistungsfähigkeit der Paneele aus der Luft erkennen können.
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