Vodafone stellt jetzt Strafanzeigen gegen eigene Vertriebspartner
Der Telekommunikationskonzern Vodafone hat jetzt Strafanzeigen gegen eine Reihe eigener Vertriebspartner gestellt. Denn immer wieder entwickeln einige von ihnen bemerkenswerte Energien, um sich die Provisionen für Vertragsabschlüsse zu sichern.
Ein extremer Fall wurde kürzlich bekannt: Hier hatte eine langjährige Kundin des Konzerns Besuch von einer Vertreterin bekommen, die über aktuellste Angebote des Unternehmens berichtete. Die Verbraucherin erklärte allerdings, keine weiteren Dienste zu benötigen, da sie allein mit ihrer Katze lebt. Kurz darauf bekam das Tier nun Post, in der Router und ein Willkommensbrief an den neuen Kunden enthalten waren.
Auch wenn ein solch krasser Fall nicht alltäglich ist, kommt es doch immer wieder vor, dass externe Vertriebspartner den Kunden und auch Vodafone Verträge unterschieben, die nicht auf ehrliche Weise zustande gekommen sind. Immer wieder stelle sich heraus, dass es zu den Buchungen gar keine Zustimmung der Verbraucher gab.
Bundesweit arbeitet Vodafone nach eigenen Angaben mit rund 1400 externen Partnern beim Vertrieb zusammen. Letztlich ist nur ein Teil von diesen auffällig geworden. Der Konzern erklärte allerdings, als Lehre aus den bekannt gewordenen Fällen das Provisionssystem überarbeitet zu haben. Außerdem wurden zusätzliche Kontrollsysteme geschaffen, um betrügerische Fälle besser erkennen zu können. Einen Teil der inzwischen aufgedeckten Probleme fand man immerhin nicht aufgrund eigener Prüfungen, sondern nur durch einen Hinweisgeber von Außen.
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Auch wenn ein solch krasser Fall nicht alltäglich ist, kommt es doch immer wieder vor, dass externe Vertriebspartner den Kunden und auch Vodafone Verträge unterschieben, die nicht auf ehrliche Weise zustande gekommen sind. Immer wieder stelle sich heraus, dass es zu den Buchungen gar keine Zustimmung der Verbraucher gab.
Schärfere Kontrollen
Gegen eine ganze Reihe von Partnern, die solche Abschlüsse ablieferten, geht das Unternehmen nun stärker vor. Nicht nur, dass man die Zusammenarbeit mit ihnen beendet. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA hat Vodafone auch diverse Strafanzeigen gestellt. Dies führte unter anderem auch dazu, dass 13 Vodafone-Shops, die über Lizenzverträge betrieben wurden, geschlossen werden mussten.Bundesweit arbeitet Vodafone nach eigenen Angaben mit rund 1400 externen Partnern beim Vertrieb zusammen. Letztlich ist nur ein Teil von diesen auffällig geworden. Der Konzern erklärte allerdings, als Lehre aus den bekannt gewordenen Fällen das Provisionssystem überarbeitet zu haben. Außerdem wurden zusätzliche Kontrollsysteme geschaffen, um betrügerische Fälle besser erkennen zu können. Einen Teil der inzwischen aufgedeckten Probleme fand man immerhin nicht aufgrund eigener Prüfungen, sondern nur durch einen Hinweisgeber von Außen.
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Christian Kahle
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