Vodafone jubelt Kater Gysmo einen Vertrag unter, der will ihn aber nicht
Im Raum Bremen hat eine Katze einen Vertrag über Internet, Telefon und TV bei Vodafone "abgeschlossen". Was sich zunächst lustig anhört, war für die Besitzerin von Kater Gysmo ein echter Albtraum, der mit einem unangekündigten Besuch einer Vertriebsmitarbeiterin begann.
Wahrscheinlich können sich die meisten Leser schon vorstellen, was passiert war: Die Vodafone-Vertriebsmitarbeiterin hat nach dem Besuch im Zuhause von Kater Gysmo aus unerfindlichen Gründen (ihr Grund war klar die Prämie) einen Neuvertrag auf seinen Namen eingerichtet und ließ dem Kater Router und Zusatzgeräte sowie die Vertragsunterlagen zusenden.
Infografik: Das passiert in einer Minute im Internet
Gysmos Frauchen hat sich mit der unglaublichen Geschichte an die Verbraucherzentrale Bremen gewendet und erzählt, was ihr passiert war. Dabei ging es mit einem unangekündigten Besuch einer Vertriebsmitarbeiterin los. Sie ließ sich auf ein Gespräch ein, machte der Mitarbeiterin aber klar deutlich, dass sie an keinen neuen Produkten oder Services von Vodafone interessiert war und allein mit ihrem Kater lebt, also auch niemand anders im Haushalt ein Interesse hätte.
Kater Gysmo bekam aber nicht nur Geräte und Vertrag, sondern natürlich auch die Rechnungen. Seine Besitzerin versuchte in der Zwischenzeit bereits mit dem Vodafone-Support zu klären, dass "Herr Gysmo" kein Mensch ist und dass sie dem Vertrag und der Abbuchung von ihrem Konto widerspricht. Gehör fand sie jedoch nicht. Als sie sich nicht weiterzuhelfen wusste, ließ sie zunächst einmal die Abbuchungen von Vodafone von ihrer Bank zurückholen. Es kam, wie es kommen musste: Vodafone schickte dem Kater erst Zahlungsaufforderungen, dann ein Inkassobüro, das die Schulden bei dem säumigen Kater einholen sollte.
Schließlich flatterte ein Mahnbescheid des Amtsgerichts herein. Erst dann wandte sich die Katzenbesitzerin an die Verbraucherzentrale - und die konnte für die Dame schließlich die Stornierung der Verträge und die Rückzahlung von Rechnungen erreichen.
Kunden beschweren sich überdurchschnittlich oft über Vodafone
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Gysmos Frauchen hat sich mit der unglaublichen Geschichte an die Verbraucherzentrale Bremen gewendet und erzählt, was ihr passiert war. Dabei ging es mit einem unangekündigten Besuch einer Vertriebsmitarbeiterin los. Sie ließ sich auf ein Gespräch ein, machte der Mitarbeiterin aber klar deutlich, dass sie an keinen neuen Produkten oder Services von Vodafone interessiert war und allein mit ihrem Kater lebt, also auch niemand anders im Haushalt ein Interesse hätte.
Vertrag für "Herrn Gysmo" kam per Post
Dennoch kam ein neuer Vertrag - und zwar auf den Namen "Herr Gysmo", Geburtsjahr 1995, Adresse und Bankverbindung stimmten mit der Besitzerin überein. Die Mitarbeiterin hatte diese Daten einfach aus dem Vertrag der Katzenbesitzerin übernommen.Kater Gysmo bekam aber nicht nur Geräte und Vertrag, sondern natürlich auch die Rechnungen. Seine Besitzerin versuchte in der Zwischenzeit bereits mit dem Vodafone-Support zu klären, dass "Herr Gysmo" kein Mensch ist und dass sie dem Vertrag und der Abbuchung von ihrem Konto widerspricht. Gehör fand sie jedoch nicht. Als sie sich nicht weiterzuhelfen wusste, ließ sie zunächst einmal die Abbuchungen von Vodafone von ihrer Bank zurückholen. Es kam, wie es kommen musste: Vodafone schickte dem Kater erst Zahlungsaufforderungen, dann ein Inkassobüro, das die Schulden bei dem säumigen Kater einholen sollte.
Schließlich flatterte ein Mahnbescheid des Amtsgerichts herein. Erst dann wandte sich die Katzenbesitzerin an die Verbraucherzentrale - und die konnte für die Dame schließlich die Stornierung der Verträge und die Rückzahlung von Rechnungen erreichen.
Vodafone bestätigt den Vorfall
Gegenüber dem Online-Magazin Golem hat der Vodafone-Sprecher Volker Petendorf sich zu dem Fall geäußert und ihn bestätigt: "Der selbstständigen Beraterin, die auch den Vertrag für die Katze bei uns eingereicht hatte, haben wir bereits kurz danach fristlos gekündigt. Sie ist also schon lange nicht mehr für uns tätig." Die Verbraucherzentrale will nun verstärkt sensibilisieren, damit nicht andere in die gleiche Falle tappen. Dazu gibt es eine Reihe von Tipps auf der Seite der Verbraucherzentrale Bremen.Kunden beschweren sich überdurchschnittlich oft über Vodafone
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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