UMTS-Abschaltung mit Problemen, Anbieter versenden neue SIM-Karten
Bei der Umstellung von 3G auf 4G geht bei den Mobilfunk-Anbietern nicht immer alles reibungslos. Dabei wurde vorab viel getestet und Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet. Zudem bekommen Kunden von Alt-Tarifen neue 4G-fähige SIM-Karten.
In diesem Jahr schalten die drei großen Mobilfunk-Anbieter Telekom, Vodafone und O2 ihr UMTS-Netz in Deutschland ab. In einigen Regionen ist die Umstellung schon erfolgt und statt UMTS wird nur noch mit 4G gesendet. Bei der Telekom und bei Vodafone läuft dieser Wechsel derzeit auf vollen Touren, die beiden Unternehmen wollen noch im Sommer die Umstellung abschließen. O2 dagegen plant mit dem Wechsel zum Jahresende.
Infografik: 5G - Hohe Erwartungen, niedrige Zahlungsbereitschaft
Aber auch, wenn eigentlich von der Hardware alles gut aussieht und die Abschaltung von 3G kein Hindernis darstellen sollte, läuft nicht alles reibungslos. Wie die Kollegen von Mobiflip berichten, bemerken sie seit dem Start der Umstellung in der Region Chemnitz mit einem iPhone 11 und Vodafone-Netz Probleme. "Am nervigsten ist der vollkommene Verlust des mobilen Datenzugangs. Das kommt daher, dass sich das Endgerät seit der Umstellung nicht mehr (automatisch) ins Mobilfunknetz einbucht, wenn man aus dem Inneren mit i.d.R. sehr schlechtem Empfang (und WLAN-Zugang) nach draußen geht", schreibt René Hesse.
Abhilfe schafft dann nur der händische Wechsel kurz in den Flugmodus und wieder zurück, sodass sich das iPhone neu ins Netz einwählen muss. Auf Dauer ist das aber natürlich keine Option.
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Neue SIM-Karten sollen Probleme lösen
Der Plan der Konzerne ist dabei ganz einfach: Da die Mobilfunkmasten technisch nicht umgerüstet werden müssen, ist von ihrer Seite der Wechsel von 3G auf 4G verhältnismäßig einfach zu bewerkstelligen. Kunden, die kein 4G-fähiges Endgerät haben, haben allerdings ein Problem. Laut dem Online-Magazin Teltarif versendet zum Beispiel die Telekom aktuell an Alt-Kunden neue SIM-Karten, um zumindest die Karten auf den neuesten Stand zu bringen. Wenn der Kunde aber weiterhin kein 4G-Smartphone nutzt, wird für ihn die Umstellung so enden, dass er sich nicht mehr in das Netz einwählen kann.Aber auch, wenn eigentlich von der Hardware alles gut aussieht und die Abschaltung von 3G kein Hindernis darstellen sollte, läuft nicht alles reibungslos. Wie die Kollegen von Mobiflip berichten, bemerken sie seit dem Start der Umstellung in der Region Chemnitz mit einem iPhone 11 und Vodafone-Netz Probleme. "Am nervigsten ist der vollkommene Verlust des mobilen Datenzugangs. Das kommt daher, dass sich das Endgerät seit der Umstellung nicht mehr (automatisch) ins Mobilfunknetz einbucht, wenn man aus dem Inneren mit i.d.R. sehr schlechtem Empfang (und WLAN-Zugang) nach draußen geht", schreibt René Hesse.
Abhilfe schafft dann nur der händische Wechsel kurz in den Flugmodus und wieder zurück, sodass sich das iPhone neu ins Netz einwählen muss. Auf Dauer ist das aber natürlich keine Option.
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