Telefonica: 3G-Anlagen werden im O2-Netz früher als geplant abgestellt
Der Telekommunikationskonzern Telefonica wird die 3G-Anlagen in seinem O2-Mobilfunknetz deutlich früher abschalten als bisher geplant. Das kann für einige Nutzer älterer Discounter-Angebote durchaus zu einem Problem werden.
Wie das Unternehmen mitteilte, werden die 3G-Systeme im gesamten Netz außer Betrieb genommen. Anwender können dann nur noch über die neuere 4G-Technologie schnelle Datenverbindungen nutzen - außer natürlich in den ersten Bereichen, in denen auch die Telefonica dann schon 5G-Sender in Betrieb genommen hat. Die durch die 3G-Abschaltung frei werdenden Frequenzbereiche will man komplett für die schnelleren Standards einsetzen.
"3G war wichtig für den Durchbruch der mobilen Datenkommunikation in Deutschland. Aber nach 20 Jahren sind die Tage dieser Technologie gezählt", sagte Markus Haas, Chef der Telefonica Deutschland. Auch bei den anderen Netzbetreibern wird es dann schon keine 3G-Technik mehr geben. Diese sind allerdings mit dem Ausbau ihrer 5G-Infrastruktur auch schon ein gutes Stück weiter.
Die 3G-Infrastrukturen spielen derzeit schon bei vielen Nutzern kaum noch eine Rolle. Die Telefonica bedient allerdings auch viele Wenig-Nutzer, die schon länger Tarife von Discountern nutzen und auch oft noch mit recht alten Geräten unterwegs sind. Hier kann es passieren, dass einige Anwender von der mobilen Datennutzung abgeschnitten werden - zumindest was halbwegs passable Bandbreiten betrifft.
"3G war wichtig für den Durchbruch der mobilen Datenkommunikation in Deutschland. Aber nach 20 Jahren sind die Tage dieser Technologie gezählt", sagte Markus Haas, Chef der Telefonica Deutschland. Auch bei den anderen Netzbetreibern wird es dann schon keine 3G-Technik mehr geben. Diese sind allerdings mit dem Ausbau ihrer 5G-Infrastruktur auch schon ein gutes Stück weiter.
Umbauten beginnen schon
Die Umstellung soll im O2-Netz bereits in diesem Jahr beginnen. Ab dem Jahresende werden die ersten 3G-Anlagen abmontiert, so dass in den jeweiligen Funkzellen in erster Linie LTE-Verbindungen bereitgestellt werden. Der größte Teil der Umrüstung der aktuell rund 18.000 Standorte soll allerdings in der zweiten Jahreshälfte 2021 erfolgen, hieß es. Die Umstellung soll auch viel für die Energieeffizienz bringen. Der Stromverbrauch pro übertragenem Byte sei dann um bis zu 90 Prozent geringer.Die 3G-Infrastrukturen spielen derzeit schon bei vielen Nutzern kaum noch eine Rolle. Die Telefonica bedient allerdings auch viele Wenig-Nutzer, die schon länger Tarife von Discountern nutzen und auch oft noch mit recht alten Geräten unterwegs sind. Hier kann es passieren, dass einige Anwender von der mobilen Datennutzung abgeschnitten werden - zumindest was halbwegs passable Bandbreiten betrifft.
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