Damit E-Auto in DE klappt, fordert die Autoindustrie diese 15 Punkte
Zu langsam, zu planlos, zu wenig Geld: Der Verband der deutschen Autoindustrie VDA macht seinem Unmut über das Regierungshandeln bei der E-Mobilität mit einem 15-Punkte-Plan Luft. Kommunen, Bund und Brüssel sollen endlich aufs Strompedal drücken.
Eines der brennendsten Themen ist dabei der Aufbau der Ladeinfrastruktur. Der VDA rechnet mit einem Bedarf von mehr als 1 Mio. Ladepunkten bis 2030. Aktuell steht der Aufbau von 300 Ladesäulen in der Woche einem realen Bedarf von 2000 solcher Anlagen gegenüber. "Es braucht ein bundesweites Highspeed-Programm mit konkreten Zielvorgaben für die Bundesländer und Kommunen", drängt der VDA. Die geplanten Förderungen von Ladepunkten für Unternehmen, im Privaten und im Handel müssten deutlich vereinfacht, beschleunigt und aufgestockt werden.
Doch das war es noch nicht mit Kritik und Wünschen rund um Ladesäulen. Die Bundesregierung setze mit der geplante Ausrüstung aller neuen Ladesäulen mit Kartenlesegeräten auf eine "veraltete und nicht mehr notwendige Technologie". Die Autoindustrie wünscht sich hier - kaum verwunderlich - vor allem Vertrags-basiertes Laden, das unabhängig vom Ladesäulenanbieter funktionieren soll. Auch am geplanten Anteil der Schnellladepunkte stört man sich, denn diese seien "in der Regel wirtschaftlicher und erhöhen den Kundennutzen", dafür müsse die Regierung im Eiltempo das Stromnetz ausbauen.
Weiter sieht der VDA deutlichen Nachholbedarf bei der Nachhaltigkeit. Für Antriebsbatterien müsse schnell eine Rücknahme- und Recycling-Struktur geschaffen werden. Eine Ausfuhr von gebrauchten Antriebsbatterien will man dabei grundsätzlich verbieten, um Importabhängigkeit von Rohstoffen zu reduzieren. Darüber hinaus sollen E-Auto-Besitzer ihre Autos dem Netz als Speicher zur Verfügung stellen können. Für diese "Netzdienlichkeit" müsse der Staat finanzielle Anreize schaffen.
Die Industrie baut die Autos, der Rest soll jetzt endlich auch klappen
Wie immer, wenn es um gesellschaftliche Umbrüche geht, spielt Geld eine zentrale Rolle. Die deutsche Automobilindustrie investiert nach eigenen Angaben bis 2025 rund 150 Mrd. Euro in die Entwicklung neuer E-Antriebe, Fahrzeuge und die nötige digitale Infrastruktur. "Im Unterschied zum Staat müssen die Unternehmen die Investitionen auch wieder erwirtschaften", so der VDA. Der Verweis auf diese Summe kann wohl klar als Hinweis an die Regierenden verstanden werden, für die Schaffung der "richtigen Standort- und Rahmenbedingungen" doch bitte mehr Geld in die Hand zu nehmen.Eines der brennendsten Themen ist dabei der Aufbau der Ladeinfrastruktur. Der VDA rechnet mit einem Bedarf von mehr als 1 Mio. Ladepunkten bis 2030. Aktuell steht der Aufbau von 300 Ladesäulen in der Woche einem realen Bedarf von 2000 solcher Anlagen gegenüber. "Es braucht ein bundesweites Highspeed-Programm mit konkreten Zielvorgaben für die Bundesländer und Kommunen", drängt der VDA. Die geplanten Förderungen von Ladepunkten für Unternehmen, im Privaten und im Handel müssten deutlich vereinfacht, beschleunigt und aufgestockt werden.
Doch das war es noch nicht mit Kritik und Wünschen rund um Ladesäulen. Die Bundesregierung setze mit der geplante Ausrüstung aller neuen Ladesäulen mit Kartenlesegeräten auf eine "veraltete und nicht mehr notwendige Technologie". Die Autoindustrie wünscht sich hier - kaum verwunderlich - vor allem Vertrags-basiertes Laden, das unabhängig vom Ladesäulenanbieter funktionieren soll. Auch am geplanten Anteil der Schnellladepunkte stört man sich, denn diese seien "in der Regel wirtschaftlicher und erhöhen den Kundennutzen", dafür müsse die Regierung im Eiltempo das Stromnetz ausbauen.
Laden ohne Stromsteuer
Darüber hinaus wünscht sich der VDA starke Eingriffe in den Strommarkt. Die Ladeinfrastruktur müsse staatlich garantiert zu 100 % aus Ökostrom gespeist werden. Auch beim Preis müsse der Staat regulieren und Ladestrom z.B. von der EEG-Umlage und den Stromsteuern ausnehmen. All diese Forderung müsse Deutschland natürlich auch in Europa vorantreiben, damit die Nutzung von E-Autos über Grenzen hinweg für Bürger keine Überraschungen bringt. "Die Europäische Kommission darf die Verantwortung für diese Aufgabe nicht ablehnen."Weiter sieht der VDA deutlichen Nachholbedarf bei der Nachhaltigkeit. Für Antriebsbatterien müsse schnell eine Rücknahme- und Recycling-Struktur geschaffen werden. Eine Ausfuhr von gebrauchten Antriebsbatterien will man dabei grundsätzlich verbieten, um Importabhängigkeit von Rohstoffen zu reduzieren. Darüber hinaus sollen E-Auto-Besitzer ihre Autos dem Netz als Speicher zur Verfügung stellen können. Für diese "Netzdienlichkeit" müsse der Staat finanzielle Anreize schaffen.
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