E-Autos: Volkswagen zeigt autonomen Lade-Roboter für Parkhäuser

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Der Autokonzern Volkswagen hat ein mögliches Konzept vorgestellt, wie sich Elektroautos an bestimmten Standorten laden lassen können, ohne dass der Fahrer einen definierten Stellplatz mit Ladesäule anfahren muss. Die Lösung wäre hier ein autonom operierender Roboter, der die Energieversorgung zum Fahrzeug bringt.

Das System kann nach der Ankunft beispielsweise per App aktiviert werden. Es wäre auch denkbar, dass ein Auto sich automatisch meldet, wenn die Akku-Kapazität unter einen bestimmten Wert fällt. Dann soll der Laderoboter mit einer Stromspeicher-Einheit selbstständig zu dem Fahrzeug fahren und diese anschließen, um das Elektroauto aufzuladen.

Lade-Mix für Innenstädte

Wenn dies erledigt ist, könnte sich das System dem nächsten Auto zuwenden. Ist der Ladevorgang abgeschlossen, käme er zurück und brächte die Speichereinheit wieder an ihren Wartepunkt, wo sie aus dem Netz neu aufgeladen werden könnte. Wenn der Fahrer zurückkommt, findet er ein vollständig geladenes Auto vor und muss sich selbst um nichts weiter kümmern.

Die Volkswagen-Ingenieure sehen ihren Prototypen als mögliches Ladekonzept für eingegrenzte Parkräume wie beispielsweise Parkhäuser an. In einem solchen könnte zukünftig vielleicht auf jeder Etage eine solche Service-Einheit ihre Arbeit verrichten und abgestellte Elektroautos direkt aufladen.

Das System wäre damit ein Schritt in Richtung einer Lösung des Versorgungs-Problems in den Innenstädten. Hier verfügen relativ wenige Menschen über eine feste Abstellmöglichkeit, an der auch ein Ladepunkt vorhanden ist. Verschiedene Optionen wie der Laderoboter könnten hier zukünftig für einen Mix an Optionen sorgen, mit denen elektrische Fahrzeuge versorgt werden. In den urbanen Randgebieten und im ländlichen Raum steht hingegen den meisten Nutzern die Möglichkeit zur Verfügung, feste Stellplätze wie den Carport auf dem Hof mit einer Ladeeinheit auszurüsten.

Siehe auch: Elektromobilität: 900-Euro-Förderung für private Ladestationen kommt
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Auch auf die Teile muss jemand aufpassen, dann steht etwas im Weg, etwas funktioniert nicht, der Ärger ist groß und gewartet werden mus der Krempel auch. Wenn ein privater Betreiber das Risiko auf sich nimmt dann kann das funktionieren.

Ich denke aber es wäre sinnvoller und auch kostengünstiger wenn wie schon seit zig Jahren in Skandinavien Standard (für die Motor-Vorheizung) wenn der Betreiber des Parkhauses einfach von teurer DC Technik auf günstige und einphasige AC Spannung geht und an 50 oder 100 Plätzen simple Campingstecker anbietet. Dann kann da jeder mit 3,7kw laden, was insbesondere bei Langzeitparkern mehr als ausreicht, es ist billig technik und überfordert auch keine Haustechnik. Auch solche Parkhäuser werden in Zukunft damit deutlich attraktiver gemacht.
 
@Frankenheimer: Das geht sogar noch besser. Mit "Load Balancing" kann man das auch mit höherer Ladeleistung gut lösen.

https://www.youtube.com/watch?v=mvTxH72e7nM
 
Stell mir grad vor wie dicht in Parkhäusern geparkt wird.
Oder wie schief so mancher Honk sein Auto oft platziert.
Könnte mir vorstellen das es für den Roboter ziemlich schwierig wird an die Autodose zu kommen.
Dann benötigt man doch wieder Extraraum,welcher im Stadtinneren eher teuer ist.
Ich glaube nicht das dieser Roboter die Zukunft ist.
 
#Neuland: Da waren andere mal wieder schneller.

https://www.youtube.com/watch?v=5on--fx-mjw
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