Corona zwingt Vorwerk online:
Thermomix-Absatz geht durch die Decke
Die Corona-Krise hat auch den notorischen Offline-Vertrieb von Vorwerk dazu genötigt, sich für die Online-Option zu öffnen. Und das mit ziemlich durchschlagendem Erfolg. Nie zuvor hat das Unternehmen seinen Thermomix so oft verkauft.
Als zahlreiche Leute nun zuhause saßen und sich öfters auch mit dem Zubereiten eigener Gerichte beschäftigten, rannte der Hersteller mit der Umstellung auf einen Online-Vertrieb offene Türen ein. 2020 verzeichnete man mit dem neuen Thermomix TM6, der nun auch Anbraten und Vakuumgaren kann, Einnahmen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro. Das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet das Handelsblatt.
"Thermomix hat das beste Jahr seiner Geschichte erlebt - da half die Renaissance des Kochens zu Hause", zitiert die Zeitung Vorwerk-Chef Thomas Stoffmehl. Um die hohe Nachfrage bedienen zu können, hat man sogar eine Produktionsstraße in Wuppertal wieder in Betrieb genommen, die eigentlich schon stillgelegt war. Sechs Tage pro Woche arbeite man derzeit in drei Schichten.
"Unser Geschäftsmodell basiert auf persönlichem Kontakt zum Kunden. Die Kontaktbeschränkungen waren deshalb eine große Herausforderung", führte Stoffmehl aus. Und man musste die Erfahrung machen, dass die neuen Möglichkeiten sogar ziemlich gut funktionieren. Denn zu den Kochpartys können nun nicht nur einige wenige Nachbarn und Freunde kommen, sondern es sind schnell mal 40 Leute aus dem ganzen Land zusammengetrommelt, denen man die Vorzüge des Kochsystems vermitteln kann.
Siehe auch: Temial: Thermomix-Macher bringen Teekocher mit Internet-Anbindung
"Thermomix hat das beste Jahr seiner Geschichte erlebt - da half die Renaissance des Kochens zu Hause", zitiert die Zeitung Vorwerk-Chef Thomas Stoffmehl. Um die hohe Nachfrage bedienen zu können, hat man sogar eine Produktionsstraße in Wuppertal wieder in Betrieb genommen, die eigentlich schon stillgelegt war. Sechs Tage pro Woche arbeite man derzeit in drei Schichten.
Riesige Online-Kochpartys
Das Küchengerät, das zum stolzen Preis von 1359 Euro verkauft wird, ist aber trotz der Online-Umstellung weiterhin nicht einfach so zu bestellen. Stattdessen hat Vorwerk den Vertreter-Betrieb mit seinen Kochpartys ins Internet transferiert. Online lädt der Thermomix-Experte hier nun zum Treffen ein und führt die Geräte vor. Dann wird zum Kauf geblasen."Unser Geschäftsmodell basiert auf persönlichem Kontakt zum Kunden. Die Kontaktbeschränkungen waren deshalb eine große Herausforderung", führte Stoffmehl aus. Und man musste die Erfahrung machen, dass die neuen Möglichkeiten sogar ziemlich gut funktionieren. Denn zu den Kochpartys können nun nicht nur einige wenige Nachbarn und Freunde kommen, sondern es sind schnell mal 40 Leute aus dem ganzen Land zusammengetrommelt, denen man die Vorzüge des Kochsystems vermitteln kann.
Siehe auch: Temial: Thermomix-Macher bringen Teekocher mit Internet-Anbindung
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Christian Kahle
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