"Irgendwann nichts mehr erlaubt":
Musk zur Bürokratie in Deutschland
Elon Musk ist für unternehmerische Ungeduld bekannt. Da darf es durchaus verwundern, dass sich der Tesla-Chef bei seinem jüngsten Deutschlandbesuch recht positiv über den Fortschritt der Gigafactory Berlin äußert. Die Bürokratie bekommt aber trotzdem ihr Fett weg.
Hatte Musk früher bei diesem Thema gerne auch mal scharf gegen Politiker und Behörden geschossen, schlägt er jetzt durchaus analytische Töne an: "Weniger Bürokratie wäre durchaus denkbar und eine gute Sache. Man muss es auch so sehen: Vorschriften sind unsterblich, einmal eingeführt ist es nicht so, dass sie eine Lebensdauer haben. Sie gelten für immer. Besteht eine Gesellschaft länger, sammelt sie so auch immer mehr Vorschriften", so Musk im Gespräch mit Ntv.
Wie der Tesla-Chef andeutet, sieht er in diesem Prozess eines der größten Probleme für moderne, bewegliche Gesellschaften, und liefert einen bekannten Lösungsvorschlag: "Es müsste einen aktiven Prozess geben, der eine Abschaffung von Vorschriften zum Ziel hat. Sonst werden es immer mehr und irgendwann ist nichts mehr erlaubt." Seine Vorhaben in Deutschland werden aber "gut funktionieren" ist sich Musk sicher.
Musk und die deutsche Bürokratie sind sich wegen der Tesla-Fabrik sehr nah
"Hauptsächlich technischer Natur" sei der Besuch des Tesla-Chefs, teilt Jörg Steinbach, Wirtschaftsminister von Brandenburg dem Handelsblatt mit. Konkret will Musk wohl die Pläne für die Batterie-Fertigung in Grünheide persönlich vorantreiben. Doch, wenn der reichste Mann der Welt seinen Fuß auf deutschen Boden setzt, dann passiert das eigentlich nie, ohne dass auch Genehmigungsverfahren, Verbote, Behörden und Bürokratie in Deutschland zum Thema werden. Infografik: Teslas Gigafactory bei Berlin
Hatte Musk früher bei diesem Thema gerne auch mal scharf gegen Politiker und Behörden geschossen, schlägt er jetzt durchaus analytische Töne an: "Weniger Bürokratie wäre durchaus denkbar und eine gute Sache. Man muss es auch so sehen: Vorschriften sind unsterblich, einmal eingeführt ist es nicht so, dass sie eine Lebensdauer haben. Sie gelten für immer. Besteht eine Gesellschaft länger, sammelt sie so auch immer mehr Vorschriften", so Musk im Gespräch mit Ntv.
Wie der Tesla-Chef andeutet, sieht er in diesem Prozess eines der größten Probleme für moderne, bewegliche Gesellschaften, und liefert einen bekannten Lösungsvorschlag: "Es müsste einen aktiven Prozess geben, der eine Abschaffung von Vorschriften zum Ziel hat. Sonst werden es immer mehr und irgendwann ist nichts mehr erlaubt." Seine Vorhaben in Deutschland werden aber "gut funktionieren" ist sich Musk sicher.
Erste Autos noch in 2021?
In Bezug auf den Produktionsstart in Deutschland bleibt der Tesla-Chef weiter sehr optimistisch. Er hält es für möglich, dass schon Ende dieses Jahres erste Fahrzeuge in Grünheide vom Band rollen. Allerdings gesteht Musk ein, dass eine zuverlässige Voraussage hier schwierig ist, solange "noch nicht alle dafür nötigen Teile da sind" - "Teile" dürften in diesem Fall wohl auch ausstehende Genehmigungen beinhalten.Siehe auch:
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
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