Kunden können bei Rewe einkaufen ohne an der Kasse zu zahlen
Amazon hat die Idee des Einkaufs ohne Kassen etabliert, jetzt schickt sich mit Rewe der erste deutsche Anbieter an, genau das in seine Supermärkte zu bringen. Bei einem Versuch in Köln wird das Einkaufen ohne Bezahlen an der Kasse erprobt, bevor es bald ausgeweitet wird.
Die Rewe Pick & Go-App: Baustein für den Testbetrieb
Für die Umsetzung hat Rewe sich mit den Computer-Vision-Spezialisten von Trigo Vision Ltd. zusammengetan, die die entsprechende Tracking-Technologie bereitstellen. "Intelligente Kameras" überwachen jede Bewegung. "Die Lösung von Trigo erstellt ein 3D-Modell eines Supermarktes, um die Umgebung und die Bewegungen darin digital abzubilden", so die Entwickler. Besucher des Marktes sollen aber auf keiner Aufnahmen persönlich erkennbar sein. Darüber hinaus sind Sensoren in den Regalböden verbaut. Ein Server, unzählige Switches und rund sechs Kilometer Highspeed-Netzwerk-Kabel komplettieren das System.
Zunächst will Rewe das System für einige Wochen mit "Mitarbeitern & Freunden" testen. "Bewähren sich System und Prozesse im Markt, dann erfolgt der Startschuss für den Einkauf im Spätsommer 2021", so das Unternehmen.
Rein, einkaufen, raus - ganz ohne Zahlen: Rewe macht den Anfang in Köln
Welcher Teil des Supermarkteinkaufes könnte deutlich besser gestaltet werden? Für viele Menschen dürfte hier die Antwort wohl klar sein: das Erlebnis an der Kasse. Hier gibt es schon länger die Idee - durch Amazon vorangetrieben - durch technische Lösungen den Bezahlvorgang am Ende des Einkaufs durch eine automatische Abrechnung zu ersetzen. Genau diese Idee setzt jetzt Rewe erstmals auch in Deutschland um. Wie das Unternehmen mitteilt, hat man das erste Pilotprojekt mit "Pick & Go" Technologie jetzt im Rewe-Markt Zeppelinstraße in Köln gestartet.
Die Rewe Pick & Go-App: Baustein für den Testbetrieb
Für die Umsetzung hat Rewe sich mit den Computer-Vision-Spezialisten von Trigo Vision Ltd. zusammengetan, die die entsprechende Tracking-Technologie bereitstellen. "Intelligente Kameras" überwachen jede Bewegung. "Die Lösung von Trigo erstellt ein 3D-Modell eines Supermarktes, um die Umgebung und die Bewegungen darin digital abzubilden", so die Entwickler. Besucher des Marktes sollen aber auf keiner Aufnahmen persönlich erkennbar sein. Darüber hinaus sind Sensoren in den Regalböden verbaut. Ein Server, unzählige Switches und rund sechs Kilometer Highspeed-Netzwerk-Kabel komplettieren das System.
Erstmal kleiner Kreis, natürlich mit App
Beim Betreten des Supermarktes begegnen Kunden dann deutliche Datenschutzhinweise und eine moderne Eingangsschranke. Mit einer speziellen App kann hier dann die Anmeldung für "Pick & Go" erfolgen - der Supermarkt sieht hier einen Hybrid-Betrieb vor, der auch noch den normalen Einkauf weiter ermöglicht. Ab hier greift das automatische System und liefert nach Verlassen des Supermarktes - natürlich ohne Stopp an der Kasse - eine Rechnung an die App, die erlaubt auch direkte Reklamationen.Zunächst will Rewe das System für einige Wochen mit "Mitarbeitern & Freunden" testen. "Bewähren sich System und Prozesse im Markt, dann erfolgt der Startschuss für den Einkauf im Spätsommer 2021", so das Unternehmen.
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