Rewe: Online-Marktplatz wird Anfang 2022 wieder eingestellt
Kunden des Supermarkts Rewe werden sich darauf einstellen müssen, im kommenden Jahr nicht mehr auf ein so breites Online-Angebot zurückgreifen zu können wie bisher. Der Rewe Online-Marktplatz wird am 31. Januar geschlossen.
Bereits zum Jahreswechsel wird die Möglichkeit, neue Bestellungen über die Plattform aufzugeben, beendet. Die dann laufende einmonatige Frist dürfte vor allem noch dafür da sein, eventuelle Rücksendungen abzuwickeln oder sonstige Fragen zu einzelnen Produkten zu klären. Ende Januar geht der komplette Bereich dann offline, berichtete das Branchenblatt Lebensmittel Zeitung.
Der Marktplatz stellte eine Erweiterung des Rewe-eigenen Online-Shops dar. Die Plattform konnte von Partnern des Supermarktes genutzt werden, um selbst Produkte an die Kunden zu bringen. Dies nutzten beispielsweise Marken wie Dallmayr und Käfer. Wie man es auch von anderen Handels-Diensten wie Amazon kennt, erhält der Plattform-Betreiber dann eine Provision dafür, dass er mit der Reichweite seiner Webseite einen Verkaufsabschluss ermöglicht.
Nach Angaben eines Rewe-Sprechers habe der Marktplatz die internen Zielsetzungen im Grunde stets übererfüllt. Allerdings soll das Management bei einer Überarbeitung der Digitalisierungsstrategie andere Schwerpunkte gesetzt haben, so dass man sich zur Beendigung dieses Geschäftsbereichs entschlossen hat. Man will damit auch Ressourcen freimachen, um andere Projekte anzugehen. Zu Entlassungen soll es daher nicht kommen, die Beschäftigten, die bisher am Marktplatz arbeiteten, würden in anderen Bereichen gebraucht.
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Der Marktplatz stellte eine Erweiterung des Rewe-eigenen Online-Shops dar. Die Plattform konnte von Partnern des Supermarktes genutzt werden, um selbst Produkte an die Kunden zu bringen. Dies nutzten beispielsweise Marken wie Dallmayr und Käfer. Wie man es auch von anderen Handels-Diensten wie Amazon kennt, erhält der Plattform-Betreiber dann eine Provision dafür, dass er mit der Reichweite seiner Webseite einen Verkaufsabschluss ermöglicht.
Fehlende Gewinne der Grund?
Über die Hintergründe der Schließung ist im Grunde nichts bekannt. Vermutungen, dass der Marktplatz schlicht zu wenig Umsätze generierte, bestätigten sich nicht. Gleiches galt für Gerüchte, nach denen der Bereich während der Corona-Krise zwar ordentlich gewachsen sei, trotzdem aber nie in die Gewinnzone kam.Nach Angaben eines Rewe-Sprechers habe der Marktplatz die internen Zielsetzungen im Grunde stets übererfüllt. Allerdings soll das Management bei einer Überarbeitung der Digitalisierungsstrategie andere Schwerpunkte gesetzt haben, so dass man sich zur Beendigung dieses Geschäftsbereichs entschlossen hat. Man will damit auch Ressourcen freimachen, um andere Projekte anzugehen. Zu Entlassungen soll es daher nicht kommen, die Beschäftigten, die bisher am Marktplatz arbeiteten, würden in anderen Bereichen gebraucht.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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