Screwed: Apples Spezial-Schrauben-Wahn bremste 2012 den Mac Pro
Die Verlagerung der Fertigung in die USA war schon 2012 für Apple ein großes Thema, lange bevor die heutige US-Regierung mit ihrer Politik versuchte, ähnliche Schritte zu erreichen oder zumindest vorzutäuschen. Apple wollte den Mac Pro damals ausschließlich in den USA bauen lassen - hatte dabei aber, wie erst jetzt bekannt wurde, massive Probleme wegen ein paar kleinen Schrauben.
Wie die New York Times berichtet, war es Apple anfangs nicht möglich, die Fertigung seines Mac Pro im texanischen Austin 2013 wie geplant anlaufen zu lassen. Der Grund dafür waren laut drei nicht näher identifizierten Quellen die Schrauben. Weil Apple stets nicht-standardisierte Schrauben verwendet, hatte man angeblich massive Probleme, diese in den gewünschten Stückzahlen von Zulieferern zu erhalten.
In China habe sich Apple darauf verlassen können, dass dortige Zulieferer innerhalb kürzester Zeit jede noch so große Menge an "Custom-Screws" fertigen und bereitstellen können. In Texas sei dies aber nicht möglich gewesen. Die Testfertigung lief extrem stockend an, weil Apples Produktionspartner Flextronics nur eine kleine 20-Mann-Firma beauftragen konnte, um die Spezialschrauben fertigen zu lassen.
Dieser kleine Fertiger konnte allerdings höchstens 1.000 Schrauben pro Tag herstellen und liefern. Die Erprobung des neuen Rechners konnte daher nicht im gewünschten Maß erfolgen, heißt es. Bis die Massenfertigung des damals neu vorgestellten Mac Pro dann endlich anlaufen konnte, hatte Apple dem Vernehmen nach eine simple Lösung für das Problem gefunden - man orderte die benötigten Spezialschrauben in großen Stückzahlen wie üblich in China.
Die Gründe für die Probleme beim Beginn der Mac Pro-Fertigung liegen natürlich einerseits in Apples Umgang mit dem Thema der Reparaturfreundlichkeit - man hätte ja auch einfach Standard-Schrauben verwenden können. Andererseits zeigt der Fall laut dem Bericht aber auch, wie hocheffizient die Fertigungs-Maschinerie Chinas arbeiten kann. Anders als die USA und die meisten anderen Länder hat man in China schlichtweg die Möglichkeit, selbst hochspezielle Bauteile mit geringen Vorlaufzeiten in großen Stückzahlen fertigen zu lassen - und seien es Apples Spezialschrauben für den Mac Pro.
In China habe sich Apple darauf verlassen können, dass dortige Zulieferer innerhalb kürzester Zeit jede noch so große Menge an "Custom-Screws" fertigen und bereitstellen können. In Texas sei dies aber nicht möglich gewesen. Die Testfertigung lief extrem stockend an, weil Apples Produktionspartner Flextronics nur eine kleine 20-Mann-Firma beauftragen konnte, um die Spezialschrauben fertigen zu lassen.
Dieser kleine Fertiger konnte allerdings höchstens 1.000 Schrauben pro Tag herstellen und liefern. Die Erprobung des neuen Rechners konnte daher nicht im gewünschten Maß erfolgen, heißt es. Bis die Massenfertigung des damals neu vorgestellten Mac Pro dann endlich anlaufen konnte, hatte Apple dem Vernehmen nach eine simple Lösung für das Problem gefunden - man orderte die benötigten Spezialschrauben in großen Stückzahlen wie üblich in China.
Die Gründe für die Probleme beim Beginn der Mac Pro-Fertigung liegen natürlich einerseits in Apples Umgang mit dem Thema der Reparaturfreundlichkeit - man hätte ja auch einfach Standard-Schrauben verwenden können. Andererseits zeigt der Fall laut dem Bericht aber auch, wie hocheffizient die Fertigungs-Maschinerie Chinas arbeiten kann. Anders als die USA und die meisten anderen Länder hat man in China schlichtweg die Möglichkeit, selbst hochspezielle Bauteile mit geringen Vorlaufzeiten in großen Stückzahlen fertigen zu lassen - und seien es Apples Spezialschrauben für den Mac Pro.
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