Krisen-Boom bei Amazon: Händler zählt 200 Millionen Prime-Kunden
Der Online-Händler Amazon gilt als einer der größten Profiteure der Coronavirus-Pandemie. Wie der scheidende CEO Jeff Bezos in einem Brief an Aktionäre bestätigt, konnte man in diesem Jahr einen weiteren Meilenstein erreichen - 200 Millionen zahlende Prime-Mitglieder.
Während der lokale Handel im letzten Jahr pandemiebedingt nahezu gänzlich zum Erliegen kam, konnten vor allem Internethändler wie Amazon von der weiterhin anhaltenden Krise profitieren. Im vierten Quartal 2020 belief sich der Rekordgewinn und -umsatz auf 7,22 Milliarden US-Dollar respektive 125,56 Milliarden US-Dollar. Dabei konnte erstmals die Grenze von mehr als 200 Millionen monatlich zahlender Prime-Kunden durchbrochen werden. Mehr als 50 Millionen neue Mitglieder soll man allein im letzten Jahr gewonnen haben. Zuletzt hatte der Konzern vor genau zwei Jahren die 100-Millionen-Marke bestätigt.
Infografik Amazon Prime Day: 11,2 Milliarden US-Dollar in 48 Stunden
Es bleibt abzuwarten, ob der Online-Händler mit dem Ausscheiden von Amazon-Gründer Jeff Bezos als Chief Executive Office (CEO) an die Erfolge des letzten Jahres anknüpfen kann. Die Kampfkasse scheint dafür zumindest gut gefüllt zu sein. Bezos kündigte im Februar seinen Rücktritt zum dritten Quartal 2021 an. Danach übernimmt Andy Jassy das Ruder. Der seit 1997 bei Amazon beschäftigte Manager verantwortet derzeit das florierende Geschäft rund um die Amazon Web Services (AWS). Dem Verwaltungsrat bleibt Bezos als geschäftsführender Vorsitzender (engl. Executive Chair) erhalten.
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Amazon baut aus: Neue Mitarbeiter, Funktionen und Services
Den Krisen-Boom nutzte Amazon aus, um in den letzten 16 Monaten weltweit mehr als 500.000 Mitarbeiter einzustellen. Zudem führte der Konzern neue Angebote und Funktionen ein, die gerade während der Lockdowns dankbar von Kunden angenommen wurden. So stattete man Prime Video mit einer "Watch Party" aus, um Filme und Serien mit bis zu 100 Freunden gemeinsam zu streamen. Ebenso wurden der Prime-Videothek mehr als 1100 Bildungsfilme hinzugefügt, um Eltern beim so genannte "Homeschooling" ihrer Kinder zu unterstützen. Gleichzeitig strich man die Versandkosten für den eigenen Lebensmittel-Lieferservice Amazon Fresh.Es bleibt abzuwarten, ob der Online-Händler mit dem Ausscheiden von Amazon-Gründer Jeff Bezos als Chief Executive Office (CEO) an die Erfolge des letzten Jahres anknüpfen kann. Die Kampfkasse scheint dafür zumindest gut gefüllt zu sein. Bezos kündigte im Februar seinen Rücktritt zum dritten Quartal 2021 an. Danach übernimmt Andy Jassy das Ruder. Der seit 1997 bei Amazon beschäftigte Manager verantwortet derzeit das florierende Geschäft rund um die Amazon Web Services (AWS). Dem Verwaltungsrat bleibt Bezos als geschäftsführender Vorsitzender (engl. Executive Chair) erhalten.
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