Amazon wird zum Friseur: US-Konzern eröffnet ein Haarstudio in London
Der weltgrößte Online-Versender Amazon hat ein neues Geschäftsfeld entdeckt, auf dem man einer weiteren klassischen Dienstleistungs- bzw. Einzelhandelsbranche Konkurrenz machen will. Der US-Konzern eröffnet in London einen Friseursalon - inklusive AR-Demos für Haarfarben.
Amazon eröffnet im Osten der britischen Hauptstadt in Kürze einen eigenen Friseursalon. Noch handelt es sich um eine Art Konzept-Store, der in einem relativ kleinen Rahmen vor allem darauf ausgerichtet ist, die Kundschaft neue Haarfarben und -tönungen erleben zu lassen. Im Mittelpunkt stehen dabei speziell ausgestattete Spiegel, in die ein Tablet eingelassen ist, auf dem eine AR-App läuft.
Im Grunde entspricht diese Funktionalität dem, was Amazon in einigen Regionen bereits seit gut zwei Jahren in seiner mobilen App anbietet. Der 2019 eingeführte sogenannte Live-Mode nutzt ebenfalls die Kamera, um dem Nutzer zu zeigen, wie verschiedene Kosmetika wie etwa Lippenstifte aussehen würden.
Amazons Friseursalon bietet außerdem die sogenannte Point-and-Learn-Technologie, mit der man einfach auf Produkte in einem Regal zeigt, um dann auf einem daneben angebrachten Display mehr Informationen und Videos dazu angezeigt zu bekommen. Im Anschluss kann man den ebenfalls angezeigten QR-Code scannen, um das jeweilige Produkt bequem über die Website von Amazon UK aufzurufen und auf Wunsch zu kaufen.
Neben der offensichtlichen Verwendung des Amazon-Friseurgeschäfts für die Vermarktung verschiedener Produkte werden dort auch klassische Friseurdienstleistungen angeboten. Neben Haarschnitten werden auch Styling- und Pflegeangebote zu haben sein, die von einem Team eines örtlichen, regulären Friseurladens durchgeführt werden.
Derzeit testet Amazon das Konzept zunächst nur an seinen eigenen Mitarbeitern, will seinen Friseurladen in den nächsten Wochen aber auch für die Öffentlichkeit zugänglich machen.
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Kunden können Produkte über QR-Codes online kaufen
Entscheidet sich ein Besucher des Geschäfts, verschiedene Haarfarben ausprobieren zu wollen, kann man die dort angebotene Auswahl mit Hilfe der Tablet-Spiegel und dazugehörigen QR-Codes "anprobieren". Das Tablet zeigt dann in der darauf laufenden App mit Hilfe der Frontkamera jeweils, wie die Person mit der gewünschten Haarfarbe aussehen würde.Im Grunde entspricht diese Funktionalität dem, was Amazon in einigen Regionen bereits seit gut zwei Jahren in seiner mobilen App anbietet. Der 2019 eingeführte sogenannte Live-Mode nutzt ebenfalls die Kamera, um dem Nutzer zu zeigen, wie verschiedene Kosmetika wie etwa Lippenstifte aussehen würden.
Amazons Friseursalon bietet außerdem die sogenannte Point-and-Learn-Technologie, mit der man einfach auf Produkte in einem Regal zeigt, um dann auf einem daneben angebrachten Display mehr Informationen und Videos dazu angezeigt zu bekommen. Im Anschluss kann man den ebenfalls angezeigten QR-Code scannen, um das jeweilige Produkt bequem über die Website von Amazon UK aufzurufen und auf Wunsch zu kaufen.
Neben der offensichtlichen Verwendung des Amazon-Friseurgeschäfts für die Vermarktung verschiedener Produkte werden dort auch klassische Friseurdienstleistungen angeboten. Neben Haarschnitten werden auch Styling- und Pflegeangebote zu haben sein, die von einem Team eines örtlichen, regulären Friseurladens durchgeführt werden.
Derzeit testet Amazon das Konzept zunächst nur an seinen eigenen Mitarbeitern, will seinen Friseurladen in den nächsten Wochen aber auch für die Öffentlichkeit zugänglich machen.
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