Bisher größte Spende: Grüne bekommen 1 Mio. aus Bitcoin-Geschäften
Die Grünen haben die bisher größte Einzelspende der Parteigeschichte erhalten. Ein Software-Entwickler sorgt mit Gewinnen aus Bitcoin-Geschäften für einen Geldregen von 1 Million Euro. Der Spender will sich damit auch von der wenig grünen Kryptowährung distanzieren.
Neben der Summe selbst ist aber auch die Herkunft des Geldes interessant. Wie die Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur ausführt, habe Schmidt das jetzt gespendete Geld mit Bitcoin erwirtschaftet. Mittlerweile distanziere sich der Software-Entwickler aber unter anderem wegen des ökologischen Fußabdrucks klar von der Kryptowährung. "Inzwischen sieht er das Bitcoin-System kritisch, unter anderem auch vor dem Hintergrund, dass die nötigen Rechenoperationen riesige Mengen Strom verbrauchen", so die Sprecherin.
Größte Einzelspende der Parteigeschichte ist Bitcoin zu verdanken
Seit Mittwoch findet sich auf der Internetseite des Parlaments, die über Parteispenden informiert, ein historischer Eintrag. Auf der offiziellen Seite müssen alle Einzelspenden aufgeführt werden, die wegen des Überschreitens der Schwelle von 50.000 Euro an den Bundestagspräsidenten gemeldet wurden. Bündnis 90/Die Grünen haben von dem selbstständigen Softwareentwickler M. Schmidt aus Greifswald am 12.04.2021 eine Spende von 1.000.000 Euro erhalten. Das ist die größte Summe, die die Partei je als Einzelspende erhalten hat, erklärt eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Infografik 125 TWh: Bitcoins Stromverbrauch übertrifft den der Ukraine
Neben der Summe selbst ist aber auch die Herkunft des Geldes interessant. Wie die Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur ausführt, habe Schmidt das jetzt gespendete Geld mit Bitcoin erwirtschaftet. Mittlerweile distanziere sich der Software-Entwickler aber unter anderem wegen des ökologischen Fußabdrucks klar von der Kryptowährung. "Inzwischen sieht er das Bitcoin-System kritisch, unter anderem auch vor dem Hintergrund, dass die nötigen Rechenoperationen riesige Mengen Strom verbrauchen", so die Sprecherin.
Für den Wahlkampf
Neben ökologischen sollen aber auch gesellschaftliche Gründe zu der Spende bewogen haben. "Der Spender hat uns gegenüber deutlich gemacht, dass er diese Gewinne als unverdienten Reichtum ansieht, den er nicht für sich beanspruchen, sondern gesellschaftlich einsetzen möchte", so die Sprecherin. Die Partie werde das Geld für den kommenden Bundestagswahlkampf einsetzen, der großzügige Spender unterstütze dabei einen Fokus auf Umwelt- und Klimaschutz-Themen.Siehe auch:
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