Audi kündigt den Anfang vom Ende des Verbrennungsmotors an
Die Politik ist beim Verbrenner-Ende zaghaft und will kein Enddatum vorgeben. Zu groß ist die Angst vor der Macht der Auto-Lobby. Doch ist das im Sinne der Autobauer? Nicht zwangsläufig, etwa bei Audi. Denn dort wurde nun "freiwillig" der Anfang vom Verbrenner-Ende eingeläutet.
Das Thema Auto ist in Deutschland ein hochemotionales und zuletzt entbrannte immer wieder in der Öffentlichkeit heftiger Streit, weil viele im Ende des Verbrenners und dem Trend zum Elektroauto einen Angriff auf die Freiheit sehen. Die Politik drückt sich um fixe Zusagen oder Vorgaben in Richtung Elektromobilität.
Das bedeutet konkret, dass man zwar aktuelle Modelle weiterentwickeln wird, aber keine neuen Verbrennungsmotoren. Duesmann begründete das mit den Vorgaben der Europäischen Union: "Die EU-Pläne für eine noch strengere Abgasnorm Euro 7 sind technisch eine riesige Herausforderung bei gleichzeitig geringem Nutzen für die Umwelt. Das schränkt den Verbrennungsmotor extrem ein." Deshalb werde man auch keine neuen Motoren dieser Art mehr entwickeln, sondern bestehende an "neue Emissionsrichtlinien anpassen".
Trotz der Kritik an der EU will Audi nicht stur am Verbrenner festhalten, denn die Bayern wollen in fünf Jahren 20 elektrobetriebene Modelle anbieten. Darunter soll auch ein "für viele Menschen erschwingliches" Modell sein, genauer gesagt soll der Kompakt-SUV Q4 e-tron den "Einstieg in die E-Mobilität bei Audi" darstellen. Der Audi-Chef ist sich sicher: "Er wird sich gut verkaufen und für erhebliche Stückzahlen sorgen."
Siehe auch: Verkehrsminister Scheuer will Verbrenner-Aus, will kein Verbrenner-Aus
Audi entwickelt nur weiter, nicht länger neu
Doch ist das überhaupt im Sinne der Hersteller? Nicht, wenn man sich etwa die aktuelle Entwicklung bei Audi ansieht. Denn Markus Duesmann, Chef des Ingolstädter Traditionsherstellers, hat in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verlautbart, dass man im Verbrennungsmotor keine Zukunft mehr sieht.Das bedeutet konkret, dass man zwar aktuelle Modelle weiterentwickeln wird, aber keine neuen Verbrennungsmotoren. Duesmann begründete das mit den Vorgaben der Europäischen Union: "Die EU-Pläne für eine noch strengere Abgasnorm Euro 7 sind technisch eine riesige Herausforderung bei gleichzeitig geringem Nutzen für die Umwelt. Das schränkt den Verbrennungsmotor extrem ein." Deshalb werde man auch keine neuen Motoren dieser Art mehr entwickeln, sondern bestehende an "neue Emissionsrichtlinien anpassen".
Trotz der Kritik an der EU will Audi nicht stur am Verbrenner festhalten, denn die Bayern wollen in fünf Jahren 20 elektrobetriebene Modelle anbieten. Darunter soll auch ein "für viele Menschen erschwingliches" Modell sein, genauer gesagt soll der Kompakt-SUV Q4 e-tron den "Einstieg in die E-Mobilität bei Audi" darstellen. Der Audi-Chef ist sich sicher: "Er wird sich gut verkaufen und für erhebliche Stückzahlen sorgen."
Siehe auch: Verkehrsminister Scheuer will Verbrenner-Aus, will kein Verbrenner-Aus
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