Umbau bei VW: Audi streicht 7500 Stellen und investiert Milliarden

Während Audi 7500 Stellen in Deutschland abbaut, investiert der Autobauer auch massiv in seine Zukunft. Die Transformation spart über eine Milliarde Euro jährlich - und bringt eine über­ra­schen­de Jobgarantie für die verbleibenden Mitarbeiter bis 2033.
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Audi

Umfangreiches Transformationsprogramm

Die VW-Tochter Audi wird in den kommenden Jahren 7500 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Der Stellenabbau ist Teil eines umfassenden Transformationsprogramms, mit dem der Autobauer jährlich mehr als eine Milliarde Euro einsparen will.

Die Stellen sollen ausschließlich in indirekten Bereichen wie Verwaltung und Entwicklung wegfallen, während die Produktion von den Kürzungen ausgenommen bleibt.


Beschäftigungsgarantie bis 2033

Der nun beschlossene Stellenabbau fällt geringer aus als zunächst erwartet. Medienberichten zufolge stand ursprünglich die Streichung von bis zu 12.000 Stellen im Raum. Im Gegenzug sichert Audi den verbleibenden Mitarbeitern eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2033 zu.

  • Phase 1: 6000 Stellen entfallen bis 2027
  • Phase 2: Weitere 1500 Stellen werden bis Ende 2029 abgebaut

Die Mitarbeiter müssen zudem finanzielle Einbußen hinnehmen. Die Ergebnisbeteiligung wird grundlegend umstrukturiert und für mehrere Jahre reduziert. Zum Vergleich: Für das Geschäftsjahr 2023 erhielten die Beschäftigten noch eine Prämie von 8840 Euro.

Milliardeninvestitionen in deutsche Standorte

Parallel zum Stellenabbau plant Audi Investitionen von acht Milliarden Euro in die Standorte Ingolstadt und Neckarsulm. Audi-Chef Gernot Döllner betont, den "herausfordernden Übergang zur Elektromobilität" mit stabilen und anpassungsfähigen Strukturen gestalten zu wollen.

Das Stammwerk Ingolstadt übernimmt künftig die Produktion des Audi Q3, der bisher ausschließlich in Ungarn vom Band lief. Der Standort Neckarsulm wird zum Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz und Digitalisierung ausgebaut, wobei Synergien mit dem benachbarten KI-Innovationspark Heilbronn entstehen sollen.


Deutliche Absatzrückgänge als Auslöser

Die Reorganisation folgt signifikanten Verkaufseinbrüchen:

  • Gesamtabsatz: Rückgang um 12 Prozent im Vorjahr
  • Deutscher Markt: Minus von 21 Prozent
  • Chinesischer Markt: Rückgang von 11 Prozent

Audi muss schneller, agiler und effizienter werden. Klar ist: Ohne Personalanpassungen geht das nicht.
Audi-Chef Gernot Döllner
Was haltet ihr von Audis Transformationsstrategie? Sind Stellenabbau und Modernisierung der richtige Weg? Teilt eure Gedanken dazu in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Audi baut 7500 Stellen in Deutschland ab, primär in Verwaltung
  • Transformationsprogramm soll über eine Milliarde Euro jährlich sparen
  • Beschäftigungsgarantie für verbleibende Mitarbeiter bis Ende 2033
  • Investitionen von acht Milliarden Euro in Ingolstadt und Neckarsulm
  • Stammwerk Ingolstadt übernimmt künftig die Produktion des Audi Q3
  • Neckarsulm wird Kompetenzzentrum für KI und Digitalisierung
  • Signifikante Verkaufseinbrüche auf wichtigen Märkten wie Deutschland

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