Microsoft-President stellt sich jetzt hinter das Leistungsschutzrecht

Geschäft, Geld, Lootbox, Schatzkiste Bildquelle: Alexas_Fotos Geschäft, Geld, Lootbox, Schatzkiste Bildquelle: Alexas_Fotos
Microsoft-President Brad Smith hält es angesichts der Vorfälle, bei denen Trump-Anhänger den Sitz des US-Parlamentes stürmten, für eine Not­wen­dig­keit, dass auch in den USA das Leistungsschutzrecht für Pres­se­ver­la­ge eingeführt wird. Er beruft sich dabei auf die aktuelle Diskussion eines entsprechenden Gesetzesvorstoßes in Australien. Auch dort sollen Suchmaschinenbetreiber wie Google dazu verdonnert werden, Lizenzgebühren zu bezahlen, wenn sie Nachrichteninhalte in ihren Suchergebnissen oder auf speziellen Aggregatoren-Seiten wie Google News verlinken. Smith sieht in diesem Modell auch eine gute Idee für die USA.

Aus Sicht des Microsoft-Managers sind die Vorfälle im Kapitol Anfang Januar auch ein Ergebnis dessen, dass die seriöse Presse seit Jahren nicht mehr über die früheren finanziellen Ressourcen verfügt. Und dies habe seine Ursache wiederum darin, dass im Netz auch viele andere Anbieter an den Werbetöpfen mitverdienen. Daher sieht Smith es quasi als ein Projekt der Demokratieförderung an, wenn Google zukünftig Geld an die Verlage zahlen soll.

Google winkt ab

Darüber hinaus sieht er in einem solchen Leistungsschutzrecht aber auch eine gerechtfertigte Gegenleistung. Für eine Suchmaschine sei es immerhin von Vorteil, wenn sie auch den Zugang zu aktuellen Nachrichten bieten kann. Auf diese Weise tragen die Presseverlage zum Aufbau einer engeren Nutzerbindung bei, was durchaus entlohnt werden sollte, argumentiert Smith in einer Stellungnahme, die der neuen Biden-Regierung in Washington, D.C., die Umsetzung entsprechender Gesetze vorschlägt.

Google hat Smith in einer Antwort unsaubere Motive unterstellt. Demnach gehe es dem Microsoft-Manager letztlich nur darum, einem Konkurrenten mit einer nicht besonders sinnvollen Regelung zuzusetzen, um die eigenen Marktanteile ausbauen zu können. Denn wenn es wirklich darum ginge, den Redaktionen seriöser Pressepublikationen mehr Werbeeinnahmen zu bieten, könnte ja Microsoft selbst darauf verzichten, beispielsweise Anzeigenplätze in die Xbox-Plattform einzubauen.

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