Microsoft-Patent beschreibt Gespräche mit Chatbots von Verstorbenen
"Ich spreche mit toten Menschen". Das ist kein The Sixth Sense-Zitat, sondern eine mögliche Zusammenfassung eines Patents, das Microsoft zugesprochen wurde. Denn dieses beschreibt eine Lösung, mit der man Chatbots erschaffen kann, die u. a. auf Verstorbenen basieren.
Einen Chatbot mit Toten. Das schreit, verzeiht uns die Wortwahl, nach einer absoluten Kackidee (siehe frühere Erfahrungen von Microsoft). Und dennoch: Das genau beschreibt ein Patent, das Microsoft nun erhalten hat. Wie der Independent berichtet, beschreibt das Patent einen Bot, der auf Basis von "Bildern, Sprachdaten, Beiträgen in sozialen Medien, elektronischen Nachrichten" und anderen persönlichen Informationen eine spezifische Person simuliert.
Natürlich handelt es sich hier "nur" um ein Patent: Das bedeutet keineswegs, dass das jemals zur Realität wird. Denn solche Schutzreche beschreiben immer nur das Kann, niemals ein Muss. Die von Microsoft beschriebene Technologie ist zudem auch für alle nur denkbaren Anwendungsgebiete geeignet und klingt danach, dass man damit einen Avatar jeder nur erdenklichen Art erschaffen kann. Microsoft beschreibt hier auch zwei- und dreidimensionale Modelle einer bestimmten oder imaginären Person.
Microsoft schließt aber explizit nicht aus, dass dieser Bot auch eine verstorbene Person sein kann, die Redmonder deuten an, dass man eine Version seiner selbst erschaffen und für die "Existenz" nach dem Tod trainieren kann. Wem das bekannt vorkommt, der wird wohl die Black Mirror-Folge "Be Right Back" ("Wiedergänger") gesehen haben, in dieser erschafft eine junge Frau einen Chatbot und später Roboter ihres verstorbenen Freundes.
Keine Grenzen
Die Person muss nicht zwingend verstorben sein, es kann sich natürlich auch um eine lebende handeln. Im Prinzip kann der Bot Menschen aller Art repräsentieren, darunter "einen Freund, einen Verwandten oder Bekannten, eine Berühmtheit, einen fiktiven Charakter, eine historische Figur, ein beliebiges Wesen usw."Natürlich handelt es sich hier "nur" um ein Patent: Das bedeutet keineswegs, dass das jemals zur Realität wird. Denn solche Schutzreche beschreiben immer nur das Kann, niemals ein Muss. Die von Microsoft beschriebene Technologie ist zudem auch für alle nur denkbaren Anwendungsgebiete geeignet und klingt danach, dass man damit einen Avatar jeder nur erdenklichen Art erschaffen kann. Microsoft beschreibt hier auch zwei- und dreidimensionale Modelle einer bestimmten oder imaginären Person.
Microsoft schließt aber explizit nicht aus, dass dieser Bot auch eine verstorbene Person sein kann, die Redmonder deuten an, dass man eine Version seiner selbst erschaffen und für die "Existenz" nach dem Tod trainieren kann. Wem das bekannt vorkommt, der wird wohl die Black Mirror-Folge "Be Right Back" ("Wiedergänger") gesehen haben, in dieser erschafft eine junge Frau einen Chatbot und später Roboter ihres verstorbenen Freundes.
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