Bond, Uncharted, Ghostbusters:
Nächste Welle an Film-Verschiebungen

Die Coronakrise ist und bleibt ein bestimmender Faktor in den Leben der Menschen auf der ganzen Welt und das selten zum Guten. Besonders zu leiden hat die Filmindustrie, denn an unbeschwerte Kinobesuche ist wohl noch länger nicht zu denken. Und das hat neuerlich Folgen.
Kinofilm, Actionfilm, James Bond, Daniel Craig, Keine Zeit zu sterben, No Time to Die
MGM
2020 war das Jahr, das die Filmindustrie nachhaltig verändert hat. Das kann man schon jetzt feststellen und dieser Prozess ist noch immer nicht abgeschlossen. So hat etwa Warner Bros. im Vorjahr den Schritt bekannt gegeben, dass man alle seine Filme zeitgleich im Kino (wo möglich) und per Streaming auf HBO Max veröffentlichen wird.

Und die Entwicklung der Pandemie gibt Warner durchaus recht: Obwohl die Impfungen weltweit angelaufen sind, ist an so etwas wie Normalität und somit auch Kinobesuche noch viele Monate lang nicht zu denken. Das ist auch der Grund, warum nun eine Reihe an Filmen verschoben worden ist, erneut wohlgemerkt.


Keine Zeit zum Veröffentlichen

Zu den Blockbustern gehört allen voran James Bond: No Time To Die. Der neue 007-Streifen sollte ursprünglich im April 2020 erscheinen. Dieser Termin wurde zunächst auf November 2020 und danach auf April 2021 verschoben. Nun folgt das dritte neue Startdatum, der im Deutschen als Keine Zeit zum Sterben bekannte Film soll am 8. Oktober 2021 anlaufen.

Ebenfalls betroffen sind Ghostbusters: Afterlife und die Verfilmung des PlayStation-Spiels Uncharted. Die Geisterjäger sollen nun am 11. November 2021 eine Rückkehr feiern - fünf Monate später als geplant. Wie Exhibitor Relations berichtet (via The Verge) wird Nathan Drake sein Filmdebüt erst im nächsten Jahr geben (können).

Für die großen Kinounternehmen könnte das der nächste oder finale Todesstoß sein: So hat etwa die US-Kette AMC Ende des Vorjahres gewarnt, dass ihr das Geld ausgeht und man wahrscheinlich nicht länger als bis Mitte 2021 überleben kann. Da weitere Verschiebungen durchaus zu erwarten sind (F9 und Black Widow sollen im April starten, was aber immer unwahrscheinlicher wird) ist ein großes Kinosterben kaum noch zu vermeiden.


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