Corona: Neuer Rechner lässt sich jetzt leichter von Steuern absetzen

Geld, Steuern, Euro, Banknoten Bildquelle: Pixabay Geld, Steuern, Euro, Banknoten Bildquelle: Pixabay
Wer sich aufgrund der Corona-Krise gezwungen sah, die heimische Hardware-Ausstattung kurzfristig aufzustocken, kann die dafür angefallenen Kosten deutlich schneller als bisher steuerlich geltend machen. Im Zuge der jüngsten Maßnahmen, die zwischen Bundesregierung und Ländern zum Umgang mit der Pandemie vereinbart wurden, ist auch eine Änderung der entsprechenden Regelungen für die Steuererklärung getätigt worden. Demnach können Unternehmen und auch Privatpersonen digitale Wirtschaftsgüter, die angeschafft werden oder ab dem 1. Januar gekauft wurden, mit einem Mal steuerlich berücksichtigt werden.

Bisher war es vor allem für Angestellte deutlich schwierigermit den Investitionen umzugehen. Denn wer sich beispielsweise einen teureren Rechner kaufte, musste diesen über drei Jahre hinweg absetzen. Das Problem dabei ist, dass die Arbeitsmittel erst dann einen signifikanten Effekt auf die Steuer haben, wenn im Berichtsjahr ein Wert von 950 Euro überschritten wird. Für normale Angestellte, die ihr auch beruflich genutztes Gerät absetzen wollten, war es mit dem gedrittelten Wert problematisch, auf entsprechende Summen zu kommen, weil Werte darunter aufgrund von diversen Pauschalgrenzen weniger ins Gewicht schlagen.

Schneller zur Wirksamkeit

Die neue Regelung macht dies nun wesentlich leichter, mit den Arbeitsmittel-Anschaffungen die 950-Euro-Marke zu überschreiten. Mit einem ordentlichen Notebook und eventuell noch etwas Software und Zubehör überschreitet man diese Marke letztlich recht schnell.

Die Bundesregierung erhofft sich durch die geänderte Regelung gleich verschiedene Aspekte. Zum einen geht es natürlich um eine Erleichterung der Umstellung auf Homeoffice-Modelle. Immerhin werden Unternehmen jetzt stärker dazu verpflichtet, Beschäftigte von zuhause arbeiten zu lassen, als zuvor - auch wenn es weiterhin keine scharfe Verpflichtung gibt. Auf der anderen Seite will man aber auch Konsum-Anreize setzen, die den Handel weiter beflügeln und der wichtigen IT-Wirtschaft einige zusätzliche Impulse verleihen können.

Siehe auch: Homeoffice und Kurzarbeit: Steuer-Entlastung ist beschlossene Sache Geld, Steuern, Euro, Banknoten Geld, Steuern, Euro, Banknoten Pixabay
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