Corona-Warn-App: Angela Merkel verteidigt den strengen Datenschutz
Die Corona-Warn-App wurde als wichtiges Werkzeug im Kampf gegen die Pandemie gesehen, doch der Erfolg der Tracking-Anwendung hält sich in Grenzen. Es gab deshalb Stimmen, die den zu scharfen Datenschutz kritisierten. Doch Bundeskanzlerin Merkel verteidigte die Entscheidung.
Die Corona-Warn-App wurde vor und zum Start als besonders wirksam uns vor allem sicher angepriesen. Doch mittlerweile ist klar: Allzu groß war der Erfolg der mobilen Anwendung nicht. Mittlerweile melden sich immer wieder jene zu Wort, die es im Nachhinein besser wissen. Zuletzt meinte etwa der gescheiterte Kandidat auf den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, dass die Corona-Warn-App vor allem deshalb wirkungslos sei, weil ein zu strenger Datenschutz deren Effektivität einschränke.
Dabei war genau der hohe Datenschutzstandard der Corona-Warn-App anfangs gelobt worden, u. a. vom renommierten Chaos Computer Club. Nun hat sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Kritik an der App und deren hohen Datenschutzvorgaben geäußert.
Eine dezentrale und anonymisierte Lösung sei notwendig gewesen, betonte Merkel. Die Kanzlerin führte als Beispiel eine Straßenbahnfahrt an: Bei einem späteren Corona-Test meldet sich die App, wenn der Infizierte diese aktiv nutzt, bei den Betroffenen, die die App ebenfalls installiert haben. Bei fehlender Anonymisierung würden zwar die Telefonnummern der Menschen dem Gesundheitsamt vorliegen, an der Sinnhaftigkeit zweifelt Merkel aber: "Ob es die Gesundheitsämter so viel entlasten würde, weiß ich nicht."
Problematisch wäre sicherlich auch eine etwaige Zusammenarbeit mit den Anbietern der jeweiligen Smartphone-Betriebssysteme gewesen, also Google und Apple, da man deren Datenschutzvorkehrungen berücksichtigen müsste.
Dabei war genau der hohe Datenschutzstandard der Corona-Warn-App anfangs gelobt worden, u. a. vom renommierten Chaos Computer Club. Nun hat sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Kritik an der App und deren hohen Datenschutzvorgaben geäußert.
Große Akzeptanz
Laut Merkel habe der hohe Datenschutzstandard dafür gesorgt, dass die App von breiten Teilen der Bevölkerung akzeptiert wird (via Heise): "Eine Corona-Warn-App für sehr viel weniger Nutzer mit einem geringeren Datenschutz wäre auch nicht gut", sagte die Kanzlerin.Eine dezentrale und anonymisierte Lösung sei notwendig gewesen, betonte Merkel. Die Kanzlerin führte als Beispiel eine Straßenbahnfahrt an: Bei einem späteren Corona-Test meldet sich die App, wenn der Infizierte diese aktiv nutzt, bei den Betroffenen, die die App ebenfalls installiert haben. Bei fehlender Anonymisierung würden zwar die Telefonnummern der Menschen dem Gesundheitsamt vorliegen, an der Sinnhaftigkeit zweifelt Merkel aber: "Ob es die Gesundheitsämter so viel entlasten würde, weiß ich nicht."
Problematisch wäre sicherlich auch eine etwaige Zusammenarbeit mit den Anbietern der jeweiligen Smartphone-Betriebssysteme gewesen, also Google und Apple, da man deren Datenschutzvorkehrungen berücksichtigen müsste.
Thema:
Videos zum Thema Coronavirus
- Lieferprobleme auch bei Foto-Produkten: Das sind die Hintergründe
- Super Bowl 2021: Ford macht Mut im Kampf gegen Corona
- Gut sicht- und hörbar: Razer präsentiert Hightech-Gesichtsmaske
- Clever gegen Corona: Stadion setzt Drohnen zum Desinfizieren ein
- Corona-Warn-App: Rundgang durch die Tracing-App des Bundes
Neue Downloads zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Kunde zahlt RTX 5070, doch Amazon liefert nur einen alten DVD-Brenner
- Disney+ europaweit eingeschränkt: Dolby-Vision-Streit geht weiter
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen