Cyberpunk 2077-Entwickler:
PS4 und Xbox One hatten keine Priorität
Abseits von weitreichenden Problemen auf allen Plattformen ist der Launch von Cyberpunk 2077 auf der aktuellen Konsolengeneration ein echtes Desaster. Jetzt gestehen die Entwickler reumütig ein: Für die Probleme mit PS4 und Xbox One sei man "blind" gewesen.
Wie IGN berichtet, mussten sich Mitglieder der Führungsebene von CD Project Red in einem nicht geplanten Investoren-Gespräch kritische Fragen zu dem Launch des Spiels gefallen lassen. Ein Punkt: Hatten sich die Entwickler durch internen oder externen Druck zu einem Release vor 2021 gezwungen gesehen? Die Antwort des verantwortlichen Managers Michał Nowakowski: "Ich würde nicht sagen, dass wir irgendeinen externen oder internen Druck verspürt haben, an diesem Datum zu starten - abgesehen von dem normalen Druck, der für jede Veröffentlichung typisch ist."
Doch wo liegen dann die Gründe für die offensichtlichen Versäumnisse beim Qualitätsmanagement für die aktuelle Konsolen-Generation? Die offizielle Antwort: Man habe die PS4- und Xbox One-Versionen schlicht aus dem Auge verloren. "Es geht mehr darum, dass wir (...) auf den PC und die Next-Gen-Leistung schauten, als auf die Current-Gen. Wir haben definitiv nicht genug Zeit damit verbracht, das zu betrachten."
Senf dazu: Cyberpunk 2077 Debakel mit Anlauf und Folgen
Unterirdische FPS und viele Bugs blieben den Entwicklern verborgen
In der Gaming-Community wird immer wieder lang und breit über die weit verbreitete Entwicklung diskutiert, dass Spiele unfertig veröffentlicht und dann - im besten Fall - von den Entwicklern nachträglich von Fehlern befreit werden. Der Release von Cyberpunk 2077 hat dieser Diskussion ganz neues Feuer verliehen. Das größte Problem abseits vieler Baustellen auf allen Plattformen: Auf den Konsolen PS4 und Xbox One S|X wird der Titel von vielen Kritikern als nahezu unspielbar eingestuft. Jetzt beziehen die Entwickler Stellung.Wie IGN berichtet, mussten sich Mitglieder der Führungsebene von CD Project Red in einem nicht geplanten Investoren-Gespräch kritische Fragen zu dem Launch des Spiels gefallen lassen. Ein Punkt: Hatten sich die Entwickler durch internen oder externen Druck zu einem Release vor 2021 gezwungen gesehen? Die Antwort des verantwortlichen Managers Michał Nowakowski: "Ich würde nicht sagen, dass wir irgendeinen externen oder internen Druck verspürt haben, an diesem Datum zu starten - abgesehen von dem normalen Druck, der für jede Veröffentlichung typisch ist."
Doch wo liegen dann die Gründe für die offensichtlichen Versäumnisse beim Qualitätsmanagement für die aktuelle Konsolen-Generation? Die offizielle Antwort: Man habe die PS4- und Xbox One-Versionen schlicht aus dem Auge verloren. "Es geht mehr darum, dass wir (...) auf den PC und die Next-Gen-Leistung schauten, als auf die Current-Gen. Wir haben definitiv nicht genug Zeit damit verbracht, das zu betrachten."
Zertifizierung nur dank blindem Vertrauen
Und auch der Zertifizierungsprozess, den Spiele eigentlich für den Konsolen-Release bei Sony und Microsoft durchlaufen müssen, konnte in diesem Fall nach den Aussagen der Entwickler nicht helfen. Der Grund: Offenbar gab es auf Seiten der Konsolen-Betreiber nahezu blindes Vertrauen. "Das lag definitiv an uns. Ich kann nur vermuten, dass sie darauf vertraut haben, dass wir die Dinge bei der Veröffentlichung in Ordnung bringen werden, und das ist offensichtlich nicht so gekommen, wie wir es geplant hatten", so Nowakowski.Senf dazu: Cyberpunk 2077 Debakel mit Anlauf und Folgen
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