Auch die Bundesregierung untersagt Hightech-Übernahme durch China
Die Bundesregierung hat die Übernahme einer deutschen Firma durch einen chinesischen Konzern untersagt. In Berlin befürchtete man, dass wichtige Technologien, die hierzulande auch im militärischen Bereich genutzt werden, nach Asien abfließen.
Angestrebt wurde die Übernahme durch den chinesischen Rüstungskonzern Cascic. Dieser wollte den in Nordrhein-Westfalen ansässigen Mittelständler IMST aufkaufen. Dabei handelt es sich um einen Hersteller, der unter anderem Technik für die Satelliten., Radar- und 5G-Kommunikation produziert. Das Bundeswirtschaftsministerium reichte daraufhin eine Verbotsvorlage in die jüngste Kabinettssitzung in Berlin ein.
Und diese wurde auch beschlossen, wie die Nachrichtenagentur DPA berichtet. Die Außenwirtschaftsverordnung ermöglicht einen solchen Eingriff in die wirtschaftlichen Prozesse, wenn Sicherheitsfragen des Staates berührt sind. Und dies ist hier unzweifelhaft der Fall. Denn die Technologie von IMST gehört aktuell mit zu einer der wichtigsten Datenquellen der Bundeswehr.
Entsprechend befürchtete man in Berlin, dass man einerseits die Technologie nicht mehr zur eigenen Verfügung habe und außerdem noch die Aufrüstung Chinas erleichtert werde. Aber auch ohne den militärischen Hintergrund wäre der Deal wahrscheinlich verhindert worden. Denn IMST ist auch einer der Garanten für die so genannte technologische Souveränität Deutschlands. Im Zweifelsfall wäre man in der Lage, mit den Möglichkeiten des Unternehmens eigene Mobilfunk-Anlagen zu bauen.
Und diese wurde auch beschlossen, wie die Nachrichtenagentur DPA berichtet. Die Außenwirtschaftsverordnung ermöglicht einen solchen Eingriff in die wirtschaftlichen Prozesse, wenn Sicherheitsfragen des Staates berührt sind. Und dies ist hier unzweifelhaft der Fall. Denn die Technologie von IMST gehört aktuell mit zu einer der wichtigsten Datenquellen der Bundeswehr.
Kritische Technologien
Die Radar-Technik des Unternehmens ist unter anderem am Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR-X im Einsatz. Das Bundesverteidigungsministerium hat einen dreistelligen Millionen-Betrag investiert, um an die davon stammenden Daten zu kommen. Denn diese ermöglichen die Anfertigung von Höhenkarten der Erdoberfläche, die auf wenige Zentimeter genau sind. Diese werden bei der Bundeswehr genutzt, um strategische Karten für verschiedenste Zwecke zu erstellen.Entsprechend befürchtete man in Berlin, dass man einerseits die Technologie nicht mehr zur eigenen Verfügung habe und außerdem noch die Aufrüstung Chinas erleichtert werde. Aber auch ohne den militärischen Hintergrund wäre der Deal wahrscheinlich verhindert worden. Denn IMST ist auch einer der Garanten für die so genannte technologische Souveränität Deutschlands. Im Zweifelsfall wäre man in der Lage, mit den Möglichkeiten des Unternehmens eigene Mobilfunk-Anlagen zu bauen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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