Meta will KI-Start-up übernehmen - China setzt dessen Gründer fest
Die chinesischen Behörden haben zwei Gründer des KI-Start-ups Manus mit einem Ausreiseverbot belegt. Die Firma soll eigentlich vom US-Konzern Meta übernommen werden, was China aber wohl nicht ohne Weiteres hinnehmen will.
Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, ob die milliardenschwere Übernahme gegen chinesische Investitionsvorschriften verstößt. Meta hatte im Dezember angekündigt, Manus übernehmen zu wollen. Offizielle Angaben zum Kaufpreis gab es nicht, doch Insider bezifferten den Unternehmenswert auf zwei bis drei Milliarden Dollar (etwa 1,8 bis 2,8 Milliarden Euro).
Manus entwickelt universelle KI-Agenten, die als digitale Arbeitskräfte eingesetzt werden können. Diese Systeme sind in der Lage, Aufgaben wie Recherchen oder Automatisierungsprozesse weitgehend eigenständig und mit minimalen Anweisungen auszuführen. Damit gilt das Unternehmen als vielversprechender Akteur im schnell wachsenden Markt für Künstliche Intelligenz.
Weder das chinesische Ministerium für öffentliche Sicherheit noch Manus selbst äußerten sich zunächst zum Sachverhalt. Bereits Anfang des Jahres hatte das chinesische Handelsministerium allerdings angekündigt, den Deal genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Fall verdeutlicht einmal mehr die strenge Kontrolle ausländischer Investitionen in strategisch wichtigen Zukunftsbranchen wie der Künstlichen Intelligenz in China.
Siehe auch:
Behörden prüfen
Laut eines Berichts der Financial Times wurden Manus-Chef Xiao Hong und Chefwissenschaftler Ji Yichao in diesem Monat zu einem Treffen mit der staatlichen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) nach Peking einbestellt. Im Anschluss daran sei den beiden Managern mitgeteilt worden, dass sie China vorerst nicht verlassen dürfen, solange die Behörden die Transaktion mit Meta prüfen. Innerhalb des Landes könnten sie sich jedoch weiterhin frei bewegen.Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, ob die milliardenschwere Übernahme gegen chinesische Investitionsvorschriften verstößt. Meta hatte im Dezember angekündigt, Manus übernehmen zu wollen. Offizielle Angaben zum Kaufpreis gab es nicht, doch Insider bezifferten den Unternehmenswert auf zwei bis drei Milliarden Dollar (etwa 1,8 bis 2,8 Milliarden Euro).
Manus entwickelt universelle KI-Agenten, die als digitale Arbeitskräfte eingesetzt werden können. Diese Systeme sind in der Lage, Aufgaben wie Recherchen oder Automatisierungsprozesse weitgehend eigenständig und mit minimalen Anweisungen auszuführen. Damit gilt das Unternehmen als vielversprechender Akteur im schnell wachsenden Markt für Künstliche Intelligenz.
Manus versucht zu klären
Laut dem Bericht bemüht sich Manus derzeit um rechtliche und beratende Unterstützung, um die Situation zu klären. Ein Sprecher von Meta erklärte, die geplante Übernahme entspreche vollständig den geltenden Gesetzen. Man rechne mit einer angemessenen Lösung der Angelegenheit.Weder das chinesische Ministerium für öffentliche Sicherheit noch Manus selbst äußerten sich zunächst zum Sachverhalt. Bereits Anfang des Jahres hatte das chinesische Handelsministerium allerdings angekündigt, den Deal genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Fall verdeutlicht einmal mehr die strenge Kontrolle ausländischer Investitionen in strategisch wichtigen Zukunftsbranchen wie der Künstlichen Intelligenz in China.
Zusammenfassung
- Chinas Behörden belegen zwei Manus-Gründer mit einem Ausreiseverbot
- Meta kündigte im Dezember die Übernahme des KI-Start-ups Manus an
- Der Unternehmenswert wird auf zwei bis drei Milliarden Dollar (etwa 1,8 bis 2,8 Milliarden Euro) geschätzt
- Manus entwickelt universelle KI-Agenten als digitale Arbeitskräfte
- Die staatliche Reformkommission NDRC prüft die geplante Transaktion
- Meta erklärt, die Übernahme entspreche vollständig geltendem Recht
- China kontrolliert ausländische Investitionen in der KI-Branche streng
Siehe auch:
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