Windows 10: Google veröffentlicht aktiv ausgenutzten Zero-Day-Exploit
Die Sicherheitsforscher des Suchmaschinenkonzerns Google haben eine neue Zero-Day-Lücke in Windows 10 gefunden und veröffentlicht. Schon jetzt soll die Schwachstelle aktiv von Hackern ausgenutzt werden. Microsoft möchte in den nächsten Wochen einen Patch bereitstellen.
Das hat Ben Hawkes, der technische Leiter des "Project Zero"-Teams von Google, in einem Tweet bekanntgegeben. Der Zero-Day-Exploit ist unter der Bezeichnung "CVE-2020-17087" bekannt und kann in Zusammenhang mit einer Schwachstelle im Chrome-Browser dazu führen, dass ein Angreifer einen PC übernimmt. Obwohl der Bug in Google Chrome behoben wurde, stellt die Schwachstelle eine Gefahr für die Nutzer von Windows 7 & Windows 10 dar.
Der Zero-Day-Exploit betrifft mindestens alle Builds bis zur Windows 10 Version 1903. Auch neuere Builds sind wahrscheinlich von dem Bug betroffen. Es gibt Hinweise, dass die Lücke in der Praxis ausgenutzt wird.
Das Redmonder Unternehmen scheint aktuell an einem Patch, der die Sicherheitslücke behebt, zu arbeiten. Der Bugfix soll als Update ausgeliefert werden und für Windows 10 voraussichtlich am 10. November zur Verfügung stehen. Da der Support für Windows 7 schon ausgelaufen ist, wird der ESU-Service benötigt, um hier eine Aktualisierung zu erhalten.
Windows 10 FAQ Alle Fragen umfassend beantwortet Siehe auch: Zero-Day-Exploit: Microsoft verschiebt Windows 10 Mai 2020 Update
Der Zero-Day-Exploit betrifft mindestens alle Builds bis zur Windows 10 Version 1903. Auch neuere Builds sind wahrscheinlich von dem Bug betroffen. Es gibt Hinweise, dass die Lücke in der Praxis ausgenutzt wird.
Frist betrug lediglich sieben Tage
Da es sich um eine schwerwiegende Sicherheitslücke handelt, hat Google den Entwicklern von Microsoft lediglich sieben Tage zum Beheben der Schwachstelle gegeben. Die Redmonder wurden also schon vor einigen Tagen über den Exploit informiert. Die Frist ist nun abgelaufen, sodass Google die Details zu der Zero-Day-Lücke öffentlich zur Verfügung gestellt hat. Damit werden womöglich betroffene Nutzer über die Lücke informiert.Das Redmonder Unternehmen scheint aktuell an einem Patch, der die Sicherheitslücke behebt, zu arbeiten. Der Bugfix soll als Update ausgeliefert werden und für Windows 10 voraussichtlich am 10. November zur Verfügung stehen. Da der Support für Windows 7 schon ausgelaufen ist, wird der ESU-Service benötigt, um hier eine Aktualisierung zu erhalten.
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